The Pigeon Detectives: „Wir sind nette Jungs, die skandalöse Rockstars sein können“

The Pigeon DetectivesEine Entstehungsgeschichte wie sie sich bei vielen Bands findet: Man geht zusammen zur Schule, ist jung, enthusiastisch und musikbegeistert. Was liegt da näher, als eine eigene Band zu gründen und die Nachmittage mit gemeinsamem Musizieren tot zu schlagen? So haben auch Matt Bowman (Gesang), Oliver Main (Gitarre), Ryan Wilson (Gitarre), Dave Best (Bass) und Jimmi Naylor (Schlagzeug) alias The Pigeon Detectives das Fundament eines erfolgreichen Daseins in der Indierock-Szene geschaffen.

Acht Jahre ist die Grundsteinlegung nun her, und in der Zwischenzeit ist viel passiert: 2007 brachte die fünfköpfige Truppe aus Leeds ihr erstes Album „Wait For Me" in die Läden, tourte mit den Dirty Pretty Things, ihren heimischen Kollegen Kaiser Chiefs und später dann alleine und brachte vor Kurzem bereits ihr zweites Studiowerk „Emergency" heraus, das nahtlos, jedoch ein wenig erwachsener, an den Erstling anknüpft.

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Gregor Meyle: "Entweder man hat was oder man hat nichts…" oder auch die Bedeutung der Authentizität

onstageMit bester Laune, Gitarre, Vertärker und Familienangehörigen gewappnet kommt Gregor Meyle zum dortmunder Friedensplatz, nachdem für die abendliche Eröffnungsshow am 6.Juni ein wenig geprobt worden war, denn die Herren Gregor, Cosmo, Sasha und Rolf Stahlhofen (Söhne Mannheims) sowie Maya Saban sehen sich ja auch nicht alle Tage, sind sie doch verteilt über mehrere deutsche Metropolen. Im Interview erzählt Gregor Meyle von den Anfängen bei Stefan Raab, über die Authentizität als Künstler, neue und alte Freunde, über seine nachdenklichen Songs, entstanden "in the middle of life" und auch über das brandaktuelle Thema Fußball.

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Stompin’ Souls: „Ach, nicht schon wieder eine Band aus Schweden!“

Stompin' SoulsJede Band, die derzeit aus den Wäldern Schwedens auf der musikalischen Bildfläche erscheint, wird unweigerlich mit Mando Diao und The Hives verglichen, die ja nun mal die erfolgreichsten und über die Wasa-Grenze hinaus bekanntesten Vertreter des Knäcke-Rock sind. Ja, es fängt langsam an zu nerven, und die so verglichenen Bands können sicher nur mit Mühe einen Brechreiz unterdrücken, aber Stompin' Souls müssen nun eben die Kotztüte zücken, denn sie klingen einfach wie eine Mischung aus oben genannten Kollegen. Ist nun mal so. Und ist ja auch nichts Schlimmes. Im Gegenteil!

Von den Mandos den melodiösen Gesang, von The Hives die (hier allgegenwärtige) Orgel und das Garagen-Punk-Tempo. Doch wie alle jungen schwedischen Bands schaffen es auch die Herren Carlsson, Bergqvist, Nilsson, Peterz und Reinert ihrem Debütalbum „...And It's Looking A Lot Like Nothing At All" eine sehr eigene Note zu verleihen und nicht nur eine Billigvariante ihrer Landsmänner darzustellen.

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Emil Bulls: "...da war's dann so eine Befreiung diese Verstärker aufzustellen, wieder aufzudrehen!"

Emil BullsMan nehme: ein Arbeitstier, einen Ästheten, den personifizierten Hunger, einen Starkoch und einen Rhythmusgott. Und was kommt dabei heraus? Emil Bulls! Wie das sein kann, wie man als Musiker an einen Sprinterrücken oder auf den schwarzen Pfad (insbesondere als Albumtitel) kommen kann, das erzählten die erfrischend entspannten Fab (Drums) und James (Bass) – und als spontaner Gastsprecher Sänger Christoph – zum Auftakt ihrer Tour zum neuen Album "Black Path" (siehe auch Review) in den farbenfrohen Backstage-Katakomben der Bochumer Matrix.

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an interview with “creature”: vincent vigier

creature
there are several different musical identities listed on your site:
- douleurfantome
- arbremort
- creature
can you give us some hints concerning the different styles behind that? what do you want to express with each one in certain and how do you draw the line between each of them? is it linked with the choice of the instruments involved or is it more because of the certain musical idea?

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