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15/05 Purple Velvet - Int.Female HipHop im Bf. Langendreer, Bochum

Geschrieben von Lubi am . Veröffentlicht in Konzertbefehle

sookeeWeibliche Stimmen sind im HipHop rar gesät.  Das deutsche Label Springstoff präsentiert deshalb mit der „Purple Velvet -International Female HipHop Tour" eine fünfwöchige Konzert- und Workshop-Reise von 7. Mai bis 7. Juni
2014, die weiblichen HipHop nicht nur zeigt, sondern zelebriert.
Drei Rapperinnen aus drei verschiedenen Kontinenten teilen sich gemeinsam 17 Bühnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, bitten Local Acts mit auf die Bühne und laden dazu ein, sich von Female HipHop inspirieren und mitreißen zu lassen. Dabei sind Lex LaFoy, der erste weibliche Rapstar Südafrikas, die Poetin Shirlette Ammons
aus den USA und Sookee aus Berlin (Bild rechts), die auf der Tour ihren sechsten Solo-Release "Lila Samt" präsentiert.

www.bahnhof-langendreer.de

 Foto: Tainted Lenses

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09/05 WALLIS BIRD im Gloria, Köln

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wallisbird1Wallis Bird veröffentlicht demnächst ihr viertes Album. Es ist „Architect" benannt und bereits der Titel lässt haufenweise Assoziationen zu, von welchen Soundarchitektur am nächsten liegt. Der rote Faden bei „Architect" sind die elektronischen Beats und Klänge und charakteristisch bleibt Birds Gitarrenspiel. Denn bei einem Unfall im Kindesalter verlor Wallis die Finger der linken Hand und gilt trotzdem heute als Virtuosin auf ihrem Instrument.

www.gloria-theater.com

Foto: Jens Oellermann

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07/05 IVA NOVA im Bf. Langendreer, Bochum

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ivanovaDie vier Damen von Iva Nova aus Sankt Petersburg holen sich ihre Inspiration in der slawischen Folklore, die Musik der Band hat aber auch einen absolut eigenen und wilden Touch. Ihr musikalischer Ausdruck ist wahnsinnig energiegeladen, temperamentvoll, gleichzeitig verspielt und humorvoll, sehr weiblich und sehr stolz. Wenn die Akkordeonspielerin ihr Instrument nimmt, hört man russische Weiten. Setzt die entfesselte E-Gitarre ein, ist das ein Lebensgefühl der Metropolen wie Moskau.
Iva Nova wurde 2002 in Sankt Petersburg gegründet, brachte 2004 ihr erstes Album heraus und startete damit durch. Seitdem touren die Vier jedes Jahr durch etliche Clubs und Festivals in ganz Europa mit ihrer unverwechselbaren und packenden musikalischen Art: Das ist pure musikalische
Anarchie!

www.bahnhof-langendreer.de

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07/05 DIRK RAULF ORCHESTRA feat. Meret Becker im Gramatikoff, Duisburg

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raulfIn Duisburg führt Dirk Raulf die Komposition "60 MINUTEN. FLUSSABWÄRTS" auf. Es ist Musik für eine Flussreise, für einen nie gesehenen Film.

Thematisch ist das Werk den Flüssen gewidmet: Wasser als verbindendes Element der Songs, die wie Treibgut in dem 60-minütigen Fluss auftauchen und von Franz Schubert, Tom Waits, Björk, Brian Eno, Randy Newman und Nick Cave stammen. Begleitet wird die Musik von einem visuellen Triptychon abstrakter Flussbilder, die Ralf Schulte verantwortet.

Musikalischer Schrittmacher ist der programmierte Computer, immer wieder spürbar, oft aber auch unmerklich. Ein mathematisch strenges System wird durch menschliches Musizieren an den Rand des Zusammenbruchs gebracht - und umgekehrt. Meret Becker steuert die Vocals bei und bedient die singende Säge.

Eröffnet wird der Konzertabend von Deep Schrott. Das von Dirk Raulf gegründete "einzige Bass-Saxophon-Quartett des Universums" übernimmt an diesem Abend zwei Aufgaben: Als Quartett bestreiten die vier Herren den ersten Teil des Abends und stellen ihr drittes Album „The dark side of Deep Schrott Vol.1" vor. Bei "60 MINUTEN. FLUSSABWÄRTS" übernehmen die vier dann den Part der Bläsersection und spielen neben den Bass-Saxophonen auch sämtliche anderen Saxophone sowie Flöten bis hinauf zur Piccoloflöte und Klarinetten bis hinunter zur Kontrabassklarinette.

www.grammatikoff.de

Das Programm findet am 10.05. auch in der www.zechecarl.de statt.

 

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30/04 ROTFRONT im Ringlokschuppen, Mülheim/Ruhr

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rotfront 17deutschetnze1Ende April erscheint das dritte Album der Berliner Formation Rotfront. Ein wenig überraschend heißt das Werk "17 Deutsche Tänze" und erinnert damit an das Beethoven-Album von 1795. Nee, eigentlich nicht. Denn "17 Deutsche Tänze" enthält wieder alle Zutaten des Rotfront-Emigrantski- Ragga-Cocktails. Ein bisschen Reggae, einiges an Punk, natürlich Spritzer von HipHop und einen kräftigen Schuss Russland.

Rotfronts deutsche Tänze knallen heftig aus den Lautsprechern und werden wieder für äußerst druckvolle Live-Performances sorgen. Ihr könnt beim Tanz in den Mai also Wladimir Kaminer bestätigen, der behauptet: "Die Deutschen sind auch gute Tänzer. Sie brauchen eine Weile und eine richtige Musik, doch wenn es bei denen zündet, gibt es keine Ruhe mehr."

www.ringlokschuppen.de

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22/04 Nadja & thisquietarmy & [N + Bolt] im Druckluft/Oberhausen

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Druckluft
Am Förderturm 27
46049 Oberhausen

Tel: 02 08 / 85 24 54
Fax: 02 08 / 85 13 44

Beginn 21.00
Eintritt: 7 € Location: Halle
Experimental-Ambient-Musiker Aidan Baker (Mnemosyne, Arc) startet 2003 das Soloprojekt NADJA. Es funktioniert als rustikaler Spiegel seines bisherigen Schaffens, das schmutzig-schroffe Abbild intensiver Musik, die mit purer Atmosphäre schwanger geht. Der Kanadier kombiniert schmerzgebeugte Gitarren mit subtilen Drum-Machines und verpasst ätherischen Melodien eine Shoegazer-Ästhetik. Das Resultat ist die viel gerühmte Wall Of Sound, wie sie auch die Drone-Doom-Gruppen SunnO))), Boris und Earth errichten.
Instrumentaler Post-Rock ist ein weit gefächertes Genre, das mit jeder weiteren Band, die sich ihm anschließt, meist nicht vielfältiger und interessanter, sondern eintöniger wird. Zu technisch sind viele Bands, zu spannungsfrei. THISQUIETARMY ist anders, der Sound ist warm, stilistisch nicht festlegbar, es werden Space-Rock, Drone, Psychedelic, Industrial und Krautrock zu einem mächtigen, hallenden, dreamscapehaften Ganzen verwoben. Hinter THISQUIETARMY steckt der in Montréal ansässige Kanadier Eric Quach, der in der Vergangenheit auch schon mit Aidan Baker (NADJA) zusammenarbeitete.

http://www.drucklufthaus.de/index.php?id=4090&tmpl=show