Diese Platte läuft auf 25

Die Band heißt Das Moped und hat wahrscheinlich den Erfolg des Kinohits "25 km/h" vorausgeahnt. Das Moped hat sich nämlich bereits vor neun Jahren als Schülerband gegründet. Und auch wenn die drei Jungs nach Berlin aussehen, kommen sie aus Bad Kreuznach. Die Stadt, in der vermutlich auch heute noch Mopeds fahren.
Und hört man sich die Single "Geist" an, ist das sehr erfrischender Traum-Indie-Pop, der sich ganz und gar nicht schämen muss, aus Rheinland-Pfalz zu kommen. Das Liedchen ist sehr schön und gehört zu der demnächst erscheinenden EP "Alle wollen Liebe". Erscheint frisch gepresst am 26. April in Bad Kreuznach.

www.facebook.com/dasmoped

Es rollt die Discokugel

quantic atlantic oszillationsWill "Quantic" Holland hatte schon immer ein Faible für die Verschmelzung des Orchestralen mit dem Elektronischen. Mit seiner neuesten Single "Atlantic oscillations" gelingt ihm das wieder einmal mustergültig. Darüber hinaus ist "Atlantic oscillations" ein Discokracher geworden wie er im Buche steht. Ein Sinnbild verschwitzter Clubabende in urbanen Sommern mit Saufen für lau. Quantic hat den Track rund um eine unwiderstehliche Bassline gebastelt, fügte eine wenig Gitarre hinzu und vollendete mit den Drums von Caito Sanchez, der schon so viel Disco für Midnight Magic trommelte.

Ultralässig! Hier könnt ihr reinhören.

Uuuuhhh 3000

Meine Güte, ist das sentimental. So hübsch traurig. Das kann nur von der augenzwinkernden Berliner Poppunkband U3000 sein. "Dieser Song ist für alle, die wieder nicht im Lotto gewonnen haben", sagt Sänger Hannes Wesendonk über "Nicht ergeben". Die vierte Single vom Album "Free Electric Band" ist ein Lied über die Schönheit des Scheiterns, über den Glamour des Loosers. Ein postmoderne Rockballade. Wir ergeben uns!

www.udreitausend.de

Cool bleiben, Cigaretten rauchen

Es geht hart zur Sache in der Hamburger Musik-Szene. Die Cigaretten flogen aus ihrem geliebten Probebunker und werden nun von Swutschers Leadsänger Sascha Utech gequält und erschossen. Splatter und Horror sind ja wieder en vogue und damit liegt der Clip der Cigaretten zur neuen Single "Stabiler Hate Song" im Trend.
Musikalisch machen die Cigaretten weiterhin keine Gefangenen. Kompromissloses Handwerk an Bass, Gitarre und Schlagzeug. Rock'n'Roll von seiner besten Seite. Krass bis die Trommelfelle qualmen. Facht die Glut an bis die Cigaretten brennen.

www.instagram.com/diecigaretten

Landesmeisterschaft Weltmusik

creole nrwDen Musikwettbewerb creole NRW wird es auch 2019 wieder geben. Gesucht werden Bands und Ensembles, die im Bereich populärer Musik spielen und diese Vielfalt mit ihrem besonderen Profil bereichern. Die Bewerbungsfrist endet am 10. Mai.

Unter allen Bewerbern wird eine Vorauswahl getroffen. Letztlich können 10 Bands dann die Endausscheidung spielen, die auch dieses Mal wieder im domicil in Dortmund stattfindet. Am 13. und 14. September 2019 treten die Bands im Showdown gegeneinander an und die beisten Besten erwartet ein Preisgeld.

Alle wichtigen Infos gint es unter www.creole-globale-musik-aus-nrw.de

Lennart Smidt Trio - Worldjazz in Pantoffeln

Dabei kann man wirklich nicht sagen, Lennart Smidt käme nicht aus den Puschen. Der studierte Jazzer aus Amsterdam ist viel unterwegs, macht unterwegs viel Musik, mal solo, mal mit Freunden und bastelt umtriebig an seiner musikalischen Agenda.
Seine beiden Mitstreiter im Lennart Smidt Trio kennt er aus gemeinsamen Tagen am Prins Claus Conservatorium in Groningen. Drummer Yusuf Ahmed brachte Lennart und Bassist Benson Itoe damals für sein Bachelor-Abschlusskonzert zusammen. Schnell fand man sich beim gemeinsamen Interesse für andere Einflüsse auf den Jazz zusammen, verlor sich nach den Abschlüssen aber zunächst aus den Augen.
Nach längerer Unterbrechung haben die drei ausgebildeten Jazzer den Faden wieder aufgenommen und entwickeln gemeinsame Stücke oft beim Spielen und Jammen. Da wird dann nicht ausufernd arrangiert, sondern direkt ausprobiert und aufgenommen. Spontaner Worldjazz auf hohem Niveau.

www.facebook.com/lennartsmidtmusic

 

 

Chefsein - Für kein Geld der Welt

Man kennt das aus dem Alltag der Berufe. Trifft der Chefboss den Boss, muss dabei nicht zwingend etwas Vernünftiges rauskommen. Das ist natürlich ganz anders bei den beiden Hamburger Dancehall-Ladys von Chefboss. Treffen diese Beiden ihren Kumpel Bosse, hat der Rest der Welt auch was davon. Ein lockerer Dancehalltrack, genau das ist "Kein Geld der Welt" geworden. Hilft euch entspannen, wenn euer Chefboss oder euer Bosse mal wieder genervt hat.
Der Clip ist mit Handy und wie bei Chefboss gewohnt in Eigenregie entstanden und zeigt uns allen, welche Vorzeigestrände die Hansestadt vorweisen kann. Der Sommer kann kommen.

www.instagram.com/chefbossmusik

Tora - Die Abweichler

Tora stellten wir euch vor fast zwei Jahren an dieser Stelle vor. Damals veröffentlichte die australische Band das erste Album "Take a rest". Seitdem waren Tora weltweit mit dem Album unterwegs und fanden überall Anhänger.
Die vier Jungs aus Byron Bay stellen jetzt einen neuen Track vor. "Deviate" zielt in die gleiche Richtung wie der bisherige Output und kombiniert Elektronik mit viel Gefühl. Tora hat lang an diesem Song gefeilt und Leadsänger Jo Loewenthal erklärt: "Wir führten das dynamische Spektrum dieses Songs zum Äußersten, da manche Augenblicke bis zum Rand mit Sounds gefüllt sind, während andere Augenblicke lediglich eine einzelne Schicht aufweisen." Der Track kommt daher sehr nachdenklich rüber, aber schließlich erinnert er uns auch daran, unsere Telefone mal einen guten Mann sein zu lassen und einfach miteinander zu reden.

www.toramusic.com.au

Ein Gebet, ein Gedicht - Jnr Williams

"A prayer" erscheint anfangs wie gewöhnlicher, rezenter R'n'B. Doch man merkt schnell, dass dieser Song nicht rasch produzierte Massenmusik ist, sondern ein Stück Seele. Also Soul in des Wortes reinster Bedeutung. Der in East London aufgewachsene Jnr Williams schafft es, mit seiner Stimme eine sehr intensive, eine sehr dichte Atmosphäre aufzubauen.
Der dazugehörige Videoclip verstärkt diesen Eindruck. Dort wird "A prayer" zu einem Stück moderner Gospelmusik. Schließlich haben Jnr Williams und Videoregisseur Iggy LDN das ursprüngliche Beziehungsdrama zu einem eindrücklichen Statement hinsichtlich der Vater-Sohn-Beziehung gemacht. "A prayer" ist der erste Stück der Debüt-EP von Jnr Williams, die voraussichtlich Ende des Monats erscheinen wird. Und obwohl Wlliams ganz am Anfang steht, konnte er seine anstehende, erste Headliner-Show in London komplett ausverkaufen. Das ist vielleicht die Rückkehr des Black British Soul. Da kommt also was!

www.instagram.com/jnrwilliams

Jahfros Bunte Liste

Kiel - Kingston. Das sind die Eckpunkte des heute erscheinenden Debütalbums von Jahfro. Es hat eine Zeit gedauert, nachdem Jahfro schon im Sommer 2017 mit der EP "Rise of the fro" nachhaltig auf sich aufmerksam machte. Jetzt ist also das "Farbenfro" Album da und das enthält knackigen deutschen Dancehall.
In 14 Tunes präsentiert sich Jahfro zwischen Reggae und Dancehall mit der zeitgemäßen Prise HipHop und gescheiten Lyrics. Das Album ist in Hamburg und Kingston aufgenommen unter Mithilfe von Jahfros langjährigem Kumpel J da K und bietet ein schönes Gegengewicht zum allgegenwärtigen, aktuellen Kitschkrieg-Output. Die energetische Single "Rudy" zeigt euch, in welche Richtung "Farbenfro" abgeht.

www.jahfro.com

 

Verrückter Buntspecht

Das ist ein auffallend guter Song, dieses "Unter den Masken". Ausgedacht haben sich diese Mischung aus Dreigroschenoper, Folk und Indie-Pop sechs Jungs aus Wien. Sie heißen Buntspecht und haben sich anscheinend vorgenommen, anders zu klingen als die tote Musik im Radio. Mit ungewöhnlicher Besetzung aus Klavier, Gitarre, (Kontra)Bass, Trompete, Cello, Saxophon und Schlagzeug erschaffen Buntspecht einen Klang, der ein echter Hinhörer ist. Dazu komponieren sie Texte, die der Belanglosigkeit die kalte Schulter zeigen.
Das ist frisch und macht heiß auf das neue, das zweite Album "Draußen im Kopf", welches am 17. Mai kommt. Der Sound hat sich im Gegensatz zum Vorgänger noch einmal weiter entwickelt und "Unter den Masken" lässt vermuten, dass Buntspecht noch lang nicht am Ende ist. Vermutlich demnächst bekannt wie ein bunter Hund.

www.facebook.com/buntspechtband

Beneath the copper sun - Cassia

Jacob Leff, Rob Ellis und Lou Cotterill fanden ürsprünglich durch die Liebe zur Weltmusik zusammen. Dieser Leidenschaft konnten sie frönen, indem die drei Jungs aus einem Vorort Manchesters die Plattensammlung von Robs Vater durchforsteten, der lange in Sambia lebte. Und dann stießen die jungen Briten auf Fela Kuti...
Deshalb klingen Cassia so wie sie heute klingen. Weniger nach Fela Kuti, eher etwas mehr nach Johnny Clegg. Aber unverkennbare afrikanische Sounds, die mit englischer Popmusik fusionieren. Das schlägt sich auf Cassias kommenden Debütalbum "Replica" nieder, auf das ihr euch ab dem 5. April freuen dürft.

Zur Einstimmung gibt es jetzt das Video zu "Small spaces". Das ist der Song, mit "Replica" eröffnet wird.

www.wearecassia.com