Tora - Take a rest

tora takearestDu hast eine Einladung zur Party, kommst die Treppe rauf. Die Wohnungstür steht offen. Dann diese Frauen. Dir fallen die Augen aus dem Kopp, jemand drückt dir ein eiskaltes Bier in Hand. Es läuft Tora. Laut. Ein Traum!

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tegh „downfall“

tegh downfall kleinum es gleich zu anfang zu sagen (zumal das label selbst diesen vergleich zieht): tegh erinnert in seiner herangehensweise und besonders in seiner soundästhetik stark an einen kanadischen künstler, der diese form leicht noisigen, hyperoszillierenden multischichtambient über etliche alben zur perfektion gebracht hat, bevor er diesen sound mit seinen letzten veröffentlichungen zunehmend in richtung akustischer instrumente erweitert hat.

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the star pillow „invisible summer“

StarPillow invisibleSummerKleinthe star pillow liefert mit „invisible summer“ das musikalische bild eines hitzeflirrenden (spät?) sommertages mit seinem paradoxon aus steter mikrobewegung und allumfassender (und genau so durch die hitze verursachter) statik.

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Mit Pauken und Trompeten auf Sly5thAve

sly5thaveSylvester Uzoma Onyejiaka der Zweite ist ein bisschen Wunderkind. Der als Sly5thAve bekannte Multiinstrumentalist, Songschreiber, Arrangeur, Produzent ist bereits im Namen der ganz Großen unterwegs gewesen: Für Prince gespielt, für Gladys Knight und Stevie Wonder, aber nebenbei immer sein eigenes Ding durchgezogen. Heute kommt seine EP "Composite" auf den Markt. Dafür hat er sich sechs weltbekannten Popsongs angenommen und diesen orchestrale Gestalt gegeben. Zusammen mit dem 30-köpfigen ClubCassa Chamber Orchestra aus Brooklyn, New York werden aus Rihannas "Pour it up" oder Drakes "Love me" klassisch instrumentierte Kammermusikspielereien, die nicht mit Flöten, Flügelhörnern, Trompeten und Posaunen geizen. Sly5thAve ersetzt synthetische Sounds durch Livemusiker und völlig organische Texturen. Das trifft nicht jedermanns Geschmack, hat aber Charme. Das britische Label Tru Thoughts hat daraus flugs die besagte EP gemacht.

www.sly5thave.com

Israel Sound and Kingston on me mind

rootzradicals bandDie Rootz Radicals versorgen uns aktuell mit einer schönen Riddim Selection. Im Reggae immer wieder gerne gemacht, werden dabei verschiedene Tunes auf einem Riddim angeboten. Die Rootz Radicals nutzen dafür ihren Israel Riddim und bieten uns 12 Tunes darauf an plus cooler Dub plus Version. Also 14 mal der gelungene Rootsriddim, für den man auch erlesene Gäste gewinnen konnte: Allen voran Anthony B mit "Let Jah fire burn", darüber hinaus auch Ucee, Jahcoustix und viele Andere.
Der Riddim ist Ergebnis eines längeren Jamaica-Aufenthalts, den zumindest ein Teil der Band genoss, während der andere Teil in der bairischen homebase weiter an Material schraubte. Deshalb ist die Israel Riddim Selection auch nur die Vorhut, für das Kingston inspirierte Album "Talk a di town", das bereits in der Pipeline ist und demnächst nachgeschoben wird.

www.rootzradicals.com

Mama, ich will in' Garten

Jahfro wird einigen bekannt sein als MC des Catchy Record Soundsystems oder als Sänger der Kieler Band Das Goldene Handwerk. Aber jetzt kommt der Mann und hat seine Debüt-EP "Rise of the fro" dabei. Mit seinem Produzenten J da K war Fro auf Jamaica, um vier neue Tunes dort fein zu schleifen. Jamaikanische Brüder wie Torch oder Exile Di Brave haben sich dazu gesellt damit es eine runde Sache wird.

Premiere hat bereits das Video zu "Dein Garten" gefeiert, in dem sich Torch wirklich bemüht,mit den deutschen Lyrics mitzuhalten. Weitestgehend erfolglos, dabei geht es doch um ein dem Reggae nahezu immanentes Thema: Die Mama. Mutti gehört doch zum Reggae wie Hannelore Kraft zu NRW (das Ergebnis der Landtagswahl stand vor Redaktionsschluss noch nicht fest).

Hier also der Song für Mamasöhnchen und Kleingärtner:

Matisyahu - Undercurrent

matisyahu undercurrentDer Mann, der viele Jahre Rasta und chassidisches Judentum irgendwie und kontrovers zusammenführte, hat sich inzwischen aus der Orthodoxie verabschiedet und veröffentlicht nun das sechste Studio-Album.

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Nils Wülker winselt ins Horn

Denn schließlich ist Wülker Trompeter ersten Ranges. Nach eigener Aussage ist Nils zumindest phasenweise sozialisiert worden durch das 1993 Album von US3 und dem Song "Cantaloop" mit dem famosen Herbie-Hancock-Sample. Seitdem steht bei Wülker die Fusion von Jazz und HipHop ganz oben auf der Agenda.
Am 02. Juni wird er er sein neues Album veröffentlichen. Heißt schlicht "On" und verbindet Jazz, HipHop, Funk und Soul zu einem unwiderstehlichen Mix. Als Appetizer steht jetzt der Track "Never left at all" bereit. Dafür hat sich Nils Wülker die Mitarbeit von Robert Summerfield gesichert, der anonsten die Front bei der Wiener Soulcombo ROBB besetzt. Daraus ist ein sehr schöner Titel entstanden,in dem sich Sänger und Trompeter in Gefühligkeit überbieten.