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Heavy rotation- Rundlauf mit Golf

Geschrieben von Lubi am . Veröffentlicht in Revue

Gute Popmusik ist doch so schwer zu finden. Und den Jungs von Golf ist es vielleicht gar nicht recht, unterstellt man ihnen gute Popmusik. Indiesonstwas klingt immer besser. Scheiß drauf. Golfs erste EP „Ping Pong" ist guter, richtig guter Pop. Mit Bass, Schlagzeug, Gitarre und Elektronik zaubern die vier Essener Wahlkölner poppige Perlen aus dem Hut, die tanzbare Elektronik genauso in sich tragen wie 80er black music und Neue Deutsche Welle. Dabei bedienen die fünf Tracks von Golf gleichermaßen körpereigene studiogestählte wie hörsaalgeschulte Eiweiße.
„Ping Pong" klingt als könnte Golf eine ähnliche Erfolgsgeschichte schreiben wie die gleichnamige Story, die in den 70er in Wolfsburg begann.

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dikeman / serries / verbruggen „live at le vecteur“

Geschrieben von N am . Veröffentlicht in Tonkonserven

dikemanSerriesVerbruggenLiveAtLeVecteur kleinseitdem dirk serries sein „new wave of jazz" label ins leben gerufen hat, sind einige der vös dort möglicherweise eine echte überraschung für die, die durch seine verschiedenen soloprojekte dorthin geführt wurden.
...und der furiose saxophon / drum auftakt von „unity" bei einigen dieser dann vielleicht eine neue erfahrung der ..."dritten art"...

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Fantasma - Free love

Geschrieben von Lubi am . Veröffentlicht in Tonkonserven

fantasma freelove1Vor 25 Jahren benötigte afrikanische Musik Steigbügelhalter wie Paul Simon und Peter Gabriel, um auf's Pferd nach Europa zu kommen. Fantasma startet ohne Hilfe zu einem Schweinsgalopp sondergleichen.

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frode haltli "vagabonde blu"

Geschrieben von N am . Veröffentlicht in Tonkonserven

Frode Haltli Vagabonde blu kleinauch instrumente haben ein image. akkordeon. der name reicht völlig...
allenfalls „zugelassen" als skurrile klangfarbe im gesamtmix. aber ein album nur mit akkordeon? solo? ...da werden viele möglicherweise gleich abwinken; vorab. selbst die, die experimentellen formen der musik sonst sehr zugetan sind.

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Den ganzen Tag Afromaniac

Geschrieben von Lubi am . Veröffentlicht in Revue

afromaniacEr ist waschechter Bayer, aber inzwischen in Berlin beheimatet. Das scheint für Musiker einfach besser zu sein. Auch Afromaniac hat's geholfen. Denn nun steht er beim renommierten Kölner Label Melting Pot Records unter Vertrag. Da ist er genau richtig. Weil der Output des Berliner Beatmakers ist eindeutig HipHop zentriert.
Ganz aktuell steht ein schönes Mixtape von Afromaniac zur Verfügung. Außer HipHop hat da auch Souliges, Jazziges und Fernöstliches reichlich Platz. Das sehr unterhaltsame und extrem entspannte Mixtape "Twenty(4)seven" steht hier zum kostenlosen Download bereit.

Foto: Robert Winter

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Hört genau hin bei Sweatson Klank

Geschrieben von Lubi am . Veröffentlicht in Revue

 

Sweatson Klank hat eine nette Überraschung für euch. In loser Folge wird der Typ aus Los Angeles in den nächsten Wochen eine Reihe von Singles zum kostenlosen Download zur Verfügung stellen. Das geschieht in Vorbereitung der Veröffentlichung von Klanks kommender EP auf seinem eigenen Label. Bemerkenswert dabei ist, dass keiner der Vorab-Releases auf der EP erscheinen wird. Den Anfang macht "Listen to the love". Ein soulgetränkter Tune mit 80er Ambiente und etwas HipHop-Flair. Den Song also unbedingt runterladen und bei Sweatson Klank am Ball bleiben, weiter downloaden und sich die eigene Klank-Sammlung zusammenstellen, bevor dann die EP in den Plattenschrank gekauft wird.

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Vermessung der Popmusik - New Faces II

Geschrieben von Lubi am . Veröffentlicht in Revue

newfaces2 coverWas wäre der Jahresbeginn, würden die Stilisten vom französischen Label Kitsuné nicht wieder die heißesten Acts für 2015 auf einem Album versammeln. Auf „New Faces II" finden sich 15 frische Gesichter, von denen Kitsuné meint, das werden die Durchstarter für's neue Jahr. Die Compilation lotet dabei wieder die ganze Bandbreite des Pop aus. Wahlweise mit dicken Beats, fliegenden Synths, Breitseiten-Gitarren, Robodiscosounds, Ethnoschnipseln oder Soulfeeling. Die Vielfalt verdankt „New Faces II" sicherlich auch der Tatsache, dass die Labelmanager erneut Talente rund um den Globus gecastet haben. Beau aus New York, Heat aus Kanada, Mocki aus Deutschland, Savoir aus Australien, Danglo aus London sind nur ein Teil der illustren Runde.
Jeder, der richtig cool and trendy sein möchte und alle, die gerne heute schon wissen möchten, was morgen in ist, brauchen Kitsunés neuesten Tasteguide unbedingt.

Appetit? Hier der Track "Weekend" von Mocki.

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Mit Waschbrett und Schmalz – Omari Banks move weiter

Geschrieben von Lubi am . Veröffentlicht in Bier und Babylon - Von Lubi

Omari Banks war 12 Jahre Cricket-Profi. Da die meisten von uns, Cricket für das Spiel halten, bei dem man Holzbälleken durch kleine Törchen spielen muss, kann Omari Banks bei uns mit seiner Vergangenheit kaum punkten.
Deshalb hat der Mann aus Anguilla nun umgesattelt und verdingt sich als Sänger, der heute sein erstes Album in Deutschland vorstellt. „Move on" umfasst 13 Titel, deren Rückgrat der Reggae ist, doch auch deutliche Pop-Einflüsse aufweist. Die schöne Single „No point to prove" feat. Reggae-Ikone Peetah Morgan ist bei „Move on" schon das Highlight. Alles andere gerät arg seicht, so dass Banks doch mehr mit seinem Waschbrett vorm Bauch und dem Schmalz in der Stimme denn musikalisch überzeugt.
Ähnlich schwer wie er es als Cricketspieler hatte bei uns zu landen, wird es vermutlich mit „Move on".