10/02 CHE SUDAKA im Bf. Langendreer, Bochum
Geschrieben von: Lubi Mittwoch, den 10. Februar 2010 um 01:00 Uhr
Aus der Altstadt Barcelona, wo Horden von besten Mestizo-Bands durch die Straßen ziehen, dort kommt auch Che Sudaka. Eine dieser vielen guten Kapellen. Zwar ist Barcelona nur die Wahlheimat der Männer von Che Sudaka. Denn ursprünglich stammen die Jungs aus Kolumbien und Argentinien. Die Herkunft wurde im Namen verewigt, meint doch Che sowie Sudaka Südamerikaner, die außerhalb ihrer Heimat leben. Das macht manches Mal traurig, ist aber der Musik von Che Sudaka keineswegs anzumerken. Es ist eine Fusion aus Reggae, Ragga, Punk-Latin and argentinischer Folklore, von der Band ordentlich angespitzt, auf dass es abgeht wie Schmidts Katze. Augenzeugen berichten von einer orgiastischen Live-Show der Barcelonesen. Zudem stellen sie dieses Mal ihr neues Album "Tudo é possible" vor, was für mich Nicht-Spanier quasi klingt wie Toyotas Wahlspruch. Also nicht verpassen!
www.bahnhof-langendreer.de
www.chesudaka.com
10/02 HOCKEY im Gebäude 9, Köln
Geschrieben von: Patti Mittwoch, den 10. Februar 2010 um 00:00 Uhr
Oregon: das Land der beinharten Holzfäller, bekannt als die “Ax Men”, die fluchen, saufen und sich anderen sündhaften Vergnügungen hingeben. Doch gibt es in diesem Staat auch andere Vertreter des männlichen Geschlechts, die nicht die Axt, sondern die Drumsticks und Gitarren schwingen. Vier davon haben sich zur Band Hockey zusammen getan und produzieren keine Sägespäne, sondern lockerleichten Indie-Pop. Was die sündhaften Vergnügungen angeht, stehen sie ihren Landsmännern aber wahrscheinlich in nichts nach. Rockstars eben.
Florian Horwath - Speak to me now
Geschrieben von: Lubi Montag, den 08. Februar 2010 um 01:00 Uhr
Mein erster Eindruck: Ein großer, dünner Mann im weißen Anzug singt. Kein Hemd unterm Jacket. Barfuß.
The Blue Van - Men Up
Geschrieben von: Patti Sonntag, den 07. Februar 2010 um 17:11 Uhr
Die Mitglieder der Band The Blue Van sind als Zimmermann-, Trucker- und Bauernsöhne in Nordjütland in Dänemark aufgewachsen. Das hört man auch ihrer Musik an: einer Mischung aus bodenständigem amerikanischen Rock und Southern Blues.
the use of ashes „white nights glowing lights“
Geschrieben von: N Samstag, den 06. Februar 2010 um 00:00 Uhr
manchmal ist es ganz einfach: bestimmte sounds von bestimmten instrumenten gefallen nicht so. und musik, wo die vorkommen dann halt meist auch nicht. ganz einfach nur wegen dieses sounds dieses instruments. soweit die regel. und dann noch die ausnahme...Delphic - Acolyte
Geschrieben von: Pam Donnerstag, den 04. Februar 2010 um 19:40 Uhr
Es gibt Musik, die beim Hören Bilder im Kopf entstehen lässt. Bizarre kleine Universen voller tropfendem Asphalt, perlenden Springbrunnen und glutroten Lavaströmen. Das Musik-Kollektiv Delphic verbindet diese surrealen Klangwelten mit dem Elektro-Pop Vermächtnis ihrer Heimatstadt Manchester. Dort legten DJs Mitte der 90er Jahre den Grundstein für die Rave Bewegung – die perfekte Mischung zwischen Indie und Elektro.
Bibi Tanga: „...so yes, I ‘m happy that German do hip-hop.“
Geschrieben von: Lubi Donnerstag, den 04. Februar 2010 um 06:00 Uhr
Viele würden einen Musiker namens Bibi Tanga sicher der Sparte Weltmusik zuordnen. Doch wer Bibi Tangas neues Album "Dunya" hört, sieht das anders. Vielleicht...Oder doch nicht?
Unruhr ergriff deshalb die Gelegenheit, Bibi Tanga einige Fragen zu Heimat, musikalischer Globalisierung und Fela Kutis Vermächtnis zu stellen.
pyramids with nadja „pyramids with nadja“
Geschrieben von: N Donnerstag, den 04. Februar 2010 um 00:00 Uhr
wasser und öl, das war doch immer: nicht mischbar. und dann kam die emulsion. geht also doch.
bei musik ist das nicht anders, genre-grenzen sind für anfänger, die anderen zählen die versatzstücke pro minute; wer mehr erkennt, hat gewonnen.
year of no light "machu picchu mother future"
Geschrieben von: N Dienstag, den 02. Februar 2010 um 00:00 Uhr
LP+DVD / aufklappcover / bedruckte innenhülle / DVD-hub in die covergestaltung eingebunden; wertig wie das alljährliche festival, so auch die konserve mit dem abschiedsgruss an year of no light sänger julien perez, der die band verlassen hat und nicht mehr ersetzt wird.
Bibi Tanga & The Selenites - Dunya
Geschrieben von: Lubi Montag, den 01. Februar 2010 um 01:00 Uhr
Die große Plattensammlung von Papa ist ein gern genommenes Argument, um die Vielfalt der eigenen Musik zu beschreiben. Auch Bibi Tangas Vater hatte eine solche. Das entscheidende Argument scheint aber zu sein, dass Bibi Sohn eines afrikanischen Diplomaten ist.
Band of Skulls: ein Fisch, eine Katze und ein Einhorn
Geschrieben von: Patti Montag, den 01. Februar 2010 um 00:00 Uhr
Bei einem Bandnamen wie Band of Skulls erscheinen sofort schreiende, zottelige, lederbekleidete Death- oder Heavy-Metal-Barden vor dem geistigen Auge - zumindest vor meinem. Zottelig und lederbekleidet sind sie zwar schon, aber sonst haben Russell Marsden (Gesang, Gitarre), Emma Richardson (Gesang, Bass) und Matt Hayward (Drums) so gar nichts gemein mit dem assoziativen Schreckensbild.
Band of Skulls - Baby Darling Doll Face Honey
Geschrieben von: Patti Sonntag, den 31. Januar 2010 um 12:03 Uhr
Wer bei diesem Titel niedliche Kinderlieder erwartet, dem werden direkt beim ersten Song ungläubig die Gehörgänge einstürzen. Bereits der Eröffnungstrack lässt erkennen, dass Band of Skulls eine etwas ältere Klientel im Sinne hatten als sie ihr Debütalbum komponierten.
marsfield „the towering sky“
Geschrieben von: N Freitag, den 29. Januar 2010 um 00:00 Uhr
fuck you download / hardware rules.jesu „opiate sun“
Geschrieben von: N Mittwoch, den 27. Januar 2010 um 00:00 Uhr
immer ätherischer und elegischer und die akkorde immer offener; irgendwann muss sich justin k. broadrick's jesu in luft auflösen (oder, blasphemischer, in den himmel auffahren). das konnten mann und frau mal so langsam befürchten (oder herbeisehnen, je nachdem).
N – prora
Geschrieben von: Morton Dienstag, den 26. Januar 2010 um 00:00 Uhr
Ich weiß nicht so sehr viel von Prora, kenne die Historie, schaue erneut bei Wikipedia, ich bekomme von n erzählt, so heißt einer seiner neuen Releases. n war in Prora, hat Photos gemacht, zeigt mir das Bildmaterial und erzählt was er gesehen hat.
