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vier telephongespräche

Geschrieben von: ilka berger Mittwoch, den 10. März 2010 um 00:00 Uhr

hallo...hallo mutter. ich wollte mich mal wieder bei dir hören lassen. ...ja...mh, ja, es geht so. …ja, doch. also gut oder sagen wir mal so halbwegs gut. ...ja, also du weißt doch, dass ich nicht so gerne telefoniere. es dauert eben manchmal länger bis ich... könnte ich. ...aber, ja...nein, da fühlte ich mich gezwungen. ...wieso? also immer diese diskussion. ...ja, müssen wir jedes mal da anfangen? können wir nicht mal... jedes mal das gleiche. ...ach so, ja…super, ist ja toll. ist ja toll, dass sie dich so oft anruft. ...was? ich verstehe nicht. ...ach, jede woche. ...mh...so, das ist schön für dich.

 

Duran Duran - Rio The definitve Version

Geschrieben von: Morton Montag, den 08. März 2010 um 08:50 Uhr

duranduran_rioDie weihnachtlichen Tage sind jetzt doch einige Zeit her. Hast Du es auch wieder getan, bist Du hinaus in den Schnee, in das vorweihnachtliche Getümmel, hast Du “auf Weihnachten gemacht“, die einzige Weihnachtsplatte den ganzen Tag überall gehört, die es in unserer Welt noch gibt “Last Christmas”, alle anderen sind zerstört worden. Hast Du danach auch nächtens gesessen und gedacht: “Warum habe ich nicht an mich gedacht?”

 

Air – G. Willow Wilson/M.K. Perker (Vertigo/DC Comics)

Geschrieben von: MatsB Montag, den 08. März 2010 um 00:00 Uhr

air_1Liest man schnell über Klappentext und Teaser hinweg, erscheint es zunächst wie eine launige, etwas abstruse Idee, die durch einen gehörigen Schuss Fantasie hochgejazzt wurde. Eine – Achtung – Stewardess mit Flugangst gerät in einen Strudel mysteriöser Ereignisse, die irgendwie zwischen 9/11, Liebesgeschichte, weltweiter Verschwörung, globalen Energieproblemen, Esoterik und Völkerkunde changieren. So weit, so seltsam. Eine andere Perspektive erhält das Ganze jedoch dadurch, dass Autorin G. Willow Wilson eine zum Islam konvertierte Amerikanerin und Illustrator M.K.Perker türkischer Herkunft ist.

   

Ryuichi Sakamoto - Playing The Piano 2009 Japan Self Selected

Geschrieben von: Morton Samstag, den 06. März 2010 um 10:17 Uhr

sakamoto_playingthepaianoNachdem der Meister im letzten Herbst seine Europabesuche absolviert hat, erscheint jetzt der tonale Viewmaster, seiner davor absolvierten Japan Tour. Erhältlich in Deutschland als CD mit Bonus CD die das, letztes Jahr ausschließlich in Japan erschienene, geniale und sehr hübsch unter den Tisch der restlichen Welt fallen gelassene Album “Out of noise” beinhaltet. In Japan wird eine reguläre Einzel CD verkauft, eine CD mit Bonus DVD, auf welcher der Meister persönlich bei der Kunst zu beobachten ist, zu guter letzt dann noch eine komplette Doppel CD. Wer sich häufiger auf der der iTunes Seite, bedingterweise der japanischen, aufhält wird wissen, dass es vom Prinzip her die komplette Solo Tour in Japan exklusiv bei iTunes zum herunterladen gab. Ein erstmaliges Vorgehen. An solch simplen Beispielen ist der international recht unterschiedliche Stellen-/Marktwert von diesem Ausnahmekünstler zu erkennen.

   

Lau saufen mit Suff Daddy

Geschrieben von: Lubi Donnerstag, den 04. März 2010 um 20:23 Uhr

suff_daddy_refillsDer Super-Producer Suff Daddy aus P.berg in B. lädt zum gemütlichen Zwitschern ein. Seine "Refills" enthalten drunken Remixes mit Erykah, Guilty, Phat Kat, Nitty, Dilla, Diamond D, Audio 88, Yassin, Morlockk Dilemma and Tha Alkaholiks sowie zwei brandneue Tracks mit Fleur Earth und Dilemma. Das Album ist ein Aperitif für Suff Daddys demnächst erscheinendes Album "The Gin Diaries". Die "Refills" könnt ihr euch hier KOSTENLOS DOWNLOADEN. Prost.

   

Redaktionspoll 2009

Geschrieben von: Administrator Donnerstag, den 04. März 2010 um 00:00 Uhr

pollDiesmal haben wir uns etwas mehr Zeit gelassen mit unserem Jahrespoll. Der Relaunch zum Jahreswechsel hat seinen Tribut gefordert. Trotzdem wollen wir nicht darauf verzichten: Das Jahr ist gegangen. Die Lieder bleiben. Die Redaktion hat gegrübelt und gelauscht, verworfen und sich berauscht - an dem, was uns 2009 so um die Ohren geflogen ist. Hier ist das, was gelandet ist.

   

final + fear falls burning „final + fear falls burning“

Geschrieben von: N Dienstag, den 02. März 2010 um 00:00 Uhr

final_fearfallsburning_final_fearfallsburningnach eigenen aussagen haben sich die beiden jahrelang umkreist, ohne sich je persönlich kennen zu lernen. irgendwann war es dann so weit und scheinbar haben sie sich verstanden...

   

Fischers Fritz frischer Naafiysh - KOSTENLOSER DOWNLOAD

Geschrieben von: Lubi Montag, den 01. März 2010 um 00:00 Uhr

al_naafiyshEin Klassiker im Remix: 1983 war es, da brachte Hashim seinen Elektro-Kracher "Al Naafiysh" auf dem Markt. 25 Jahre später haben sich die Berliner Jungs Jim Dunloop und Marc Hype des Tracks angenommen und wiederbelebt, zu finden auf ihrem Album „Stamp Out Reality“ und der double a-side 12“ „Rare Occasion“. Melting Pot Music hat jedoch noch mehr Potenzial in "Al Naafiysh" entdeckt und deshalb einen Remix-Contest gestartet. Die fünf Besten plus der Original-Version wird es ab dem 19.03. bei MPM als digi-EP zum Erwerb geben.

Einer der fünf stammt von Riton, Marc Johnson, Joe Hondah und Don Gorgon, die gemeinsam das Bandulero Sound System aus Berlin bilden. Den 8-bit-Soul-Refix gibt's bei unruhr als kostenlosen Download. Als Vorgeschmack für alle Ungeduldigen. Den Rest könnt ihr euch bei MPM zumindest schon einmal anhören.

www.myspace.com/bandulerosoundsystem

 

   

Toeppel Butera, der Reggae Popeye

Geschrieben von: Lubi Sonntag, den 28. Februar 2010 um 16:46 Uhr

Der Kante aus Castrop gelingt mit "Jetzt oder nie" eine beachtliche Betrachtung des Lebensendes. Was machen wir uns Gedanken, wenn uns im Jenseits paradiesischer Reggae erwartet? Als Vorgeschack auf seine demächst erscheinende EP liefert Herr Butera ein sehenswertes Video, das dem Ernst der Sache nicht ganz gerecht wird. Gott sei Dank. Toeppel Butera überlässt philosophische Ausführungen mit messianischen Anklängen den dafür bekannten Größen, den Gentlemen der Branche. Dass Toeppel sich zur selbsternannten "Ruhrreggae-Ikone" aufschwingen kann, liegt zwar am Mangel entsprechender Konkurrenz im Revier. Dennoch: "Jetzt oder nie" lässt hoffen, dass die neue EP "Total am Arsch" ganz anders wird als der Titel vermuten lässt. Unruhr hält euch auf dem Laufenden.

www.toeppelbutera.de

   

simulacra „there is a fountain filled with blood“

Geschrieben von: N Sonntag, den 28. Februar 2010 um 00:00 Uhr

dritte veröffentlichung des belgischen dark-ambient projekts. nach simulacra_fountain„eidolon" und „somewhere inside a void", auf CD im überformatcover mit gestalterischem bezug zum titel wie auch, grafisch, zu den vorangegangenen releases.

   

Cobra Starship im Luxor Köln 18/02/10

Geschrieben von: Lady Reason Freitag, den 26. Februar 2010 um 20:12 Uhr

cobra00Besser spät als nie eine "Cobra for life" werden und zu Gabes Gang gehören (wie, erkläre ich später), war ich doch seit Jahren schon fasziniert von diesem gewissen Song "Church of hot addiction"… Die anderen Konzertbesucher waren zwar durchschnittlich nur ca. 20 Jahre alt, aber was soll's. Wenn die Begründung der Existenz dieser Band hierin liegt: "…to do whatever the fuck we wanted to do wherever the fuck we wanted!" dann klingt das zunächst vielleicht ein wenig platt, aber doch durchaus sympathisch. Cobra Starship haben ihre Sache live dann auch ordentlich gemacht, insbesondere Mastermind und Frontmann Gabe Saporta hatte regen Kontakt mit dem Publikum und informierte unerschöpflich über diverse Hintergründe.

 

   

Dexter - The Jazz Files / Hi-Hat Club Vol. 3

Geschrieben von: Lubi Freitag, den 26. Februar 2010 um 00:00 Uhr

dexter1Die Plattensammlung vom Papa. Eine Art spiritus rector der Popmusik. Auch Dexter kommt an ihr nicht vorbei. Wie man im Bild rechts deutlich erkennt.

   

luigi turra & christopher mcfall „tactile.surface“

Geschrieben von: N Donnerstag, den 25. Februar 2010 um 00:00 Uhr

luigi_turra_christopher_mcfall_tactile_surfaceein grosser teil des speicherplatzes dieser CD wird für nichts genutzt, vordergründig. zum einen, weil rund 40 minuten die technischen möglichkeiten nicht zwanghaft ausnutzen, zum anderen, weil weite teile des dann tatsächlich genutzten bereichs leerräume sind. so wie ein bild, dass eine leinwand, einen hintergrund einfach so stehen lässt. für ein paar striche, ein paar andeutungen.

   
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