Bring your own beats mit zum Juicy Beats

bringyourownbeatsZur diesjährigen Jubiläumsausgabe des Juicy Beats Festivals am 29./30. Juli im Dortmunder Westfalenpark bieten die Veranstalter erneut ein Forum für Newcomer aus den Bereichen HipHop und Broken Beats. Auf einer eigenen Bühne dreht sich am Festivalwochenende alles um Beats, Cuts und Scratches. Beim sogenannten „Beatcypher“ können sechs ausgewählte Acts für je zehn Minuten ihre besten Stücke präsentieren. Ob im DJ-Mix, mit Laptop und Controller oder direkt von CD ist dabei alles erlaubt was instrumental ist und den richtigen Groove hat. Unter den besten Bewerbern werden zudem zwei längere Live-Sets von jeweils 30 Minuten vergeben. Hier darf auch gerappt oder gesungen werden. Bewerbungen mit Soundcloud-Link und Act-Info können bis zum 8. Mai unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! eingereicht werden.

Musik für zwischendurch - Marsen Jules macht Filmmusik

marsenjulesEs soll der längste Film der Welt werden. Dieses Ziel hat sich der schwedische Filmemacher Anders Weberg gesetzt. Ganze 720 Stunden soll das Epos mit dem Titel „Ambiancé“ umfassen und 2020 veröffentlicht werden. Den Soundtrack dazu steuert der Dortmunder Klangpoet und Elektronik-Musiker Marsen Jules bei (Foto rechts). Der erste Trailer zum Film hat eine Länge von 7 Stunden 20 Minuten und ist nun in voller Länge zu sehen . Gedreht wurde der Trailer in einer einzigen Einstellung am Strand von Hovs Hallar in Südschweden. Ein historischer Ort für Filmkenner, denn hier produzierte Igmar Bergman 1957 die berühmte Schachszene aus „Das siebte Siegel“. In epischer Langsamkeit lässt Weberg zwei Schauspieler die zentralen Themen des Filmes nachspielen. Eben diese Langsamkeit greift Jules in seinem Soundtrack auf und lässt seine entschleunigten Klangflächen in steten Wellen auf- und abklingen. Für die ständigen Variationen bedient er sich Techniken der Mininmal- und Ambient-Musik. Stille, Entschleunigung und Zeitlosigkeit sind schon lange wichtige Aspekte der Musik von Marsen Jules. Das passt mit der ungewöhnlichen Länge des Weberg-Films perfekt überein.
Parallel zur Filmmusik veröffentlicht Jules am 27. Mai sein neues Album „Shadows in time“ Es erscheint in über 300 individuell aufgenommenen Versionen auf CD, Vinyl-Einzelstücken und USB-Sticks.

Foto: Malte Langer

Geld und Schuld in Dortmund

heitjohannDer Künstler Jens Heitjohann entwickelt im Rahmen des vom HartwareMedienKunstverein (HMKV) organisierten New Industries Festival eine Performance, in der Dortmunder Bürger und Bürgerinnen aus ganz unterschiedlichen Lebenssituationen ihre Gedanken und Geschichten über Arbeit und Geld mit den Besuchern teilen. Dafür sucht der HMKV Teilnehmer, die Lust haben, sich damit zu beschäftigen, welche Rolle Geld, Arbeit und Schulden in unserer Gesellschaft spielen, und die aus ihrem persönlichen Blickwinkel heraus als Experten darüber erzählen möchten.

Oben: In Begleitung, Performance von Jens Heitjohann, Foto: Hannes Woidich

 

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Fruchtige Freiwillige - Juicy Beats sucht Unterstützung

juicybeatsWer seinen Erfahrungsschatz um mehr als die goldene Ananas erweitern möchte, der sollte es jetzt nicht versäumen, bei den Organisatoren des Juicy Beats Festivals seine Vistenkarte abzugeben. Für alle, die Eventmanagement interessiert, bietet  das Juicy Beats Festival in Dortmund die Chance,als Freiwilliger bei Organisation und Ablauf des famosen Ereignisses am 27. Juli 2013 mitzuwirken. Die Jobs reichen von der Künstler- und Gästebetreuung über den Infostand und das Bühnencatering bis hin zur Festivalkoordination und Öffentlichkeitsarbeit. Der Veranstalter verspricht für alle Volunteers freien Eintritt und Verpflegung. Was wohl im Umkehrschluss bedeutet: Sonst nichts.

Informiert und bewerbt euch unter www.juicybeats.net.

Er war schön, der Traum von der Kulturhauptstadt

Kürzlich wurden wir dazu eingeladen, am neuen Netzwerk ECCE, dem European Center of irgendwas, teilzunehmen. Ich wollte  es schon als den üblichen Werbemüll, dazu noch schlecht gemacht, in den berühmten Rundordner werfen, da erblickte ich das Logo der Kulturhauptstadt.
Oha, dachte ich.  Man beachtet uns.
Unterschrieben war der Brief von Dieter Gorny und Bernd Fesel. Kurzfristig fühlte ich mich gut und als Teil des Großen und Ganzen - doch dann begann ich den Text zu lesen, der auf dieser Einladung stand, und begriff: Oh, die meinen wohl doch nicht uns.

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