Künstliche Intelligenz und digitale Demenz

artificial intelligenceKönnen Computer denken? Haben Maschinen einen Verstand? Vielleicht sogar Gefühle? Was passiert eigentlich, wenn Algorithmen an unserer Stelle Entscheidungen treffen?
Die Ausstellung (Artificial Intelligence) Digitale Demenz erkundet die Beziehung zwischen zeitgenössischer Kunst und künstlicher Intelligenz.
Im Jahr 1996 besiegte der Schachcomputer Deep Blue den Weltmeister Gari Kasparow. War das bereits ein geschichtlicher Wendepunkt? Die Menschheit unterlag einer Maschine und begann zu fragen: Wann werden Computer die Macht übernehmen? Wie immer im Fall von technologischen Entwicklungen sind wir von ihrem Potenzial fasziniert und fürchten es zugleich. Beispielsweise HAL 9000, der Computer in "2001: Odyssee im Weltraum" von 1968: Er entschließt sich, die Besatzung des von ihm gesteuerten Raumschiffes zu töten. Mit Computern zu kommunizieren, sie eine Wahl treffen zu lassen und zu akzeptieren, dass sie einen Verstand, Ideen, Gedanken und vielleicht sogar eigene Gefühle haben – all das verbindet sich in der Ausstellung schließlich zu einer einfachen Frage: Wo endet die Wissenschaft und wo beginnt die Fiktion?

Bis zum 06.03.2016 im Dortmunder U.

www.dortmunder-u.de

Geld und Schuld in Dortmund

heitjohannDer Künstler Jens Heitjohann entwickelt im Rahmen des vom HartwareMedienKunstverein (HMKV) organisierten New Industries Festival eine Performance, in der Dortmunder Bürger und Bürgerinnen aus ganz unterschiedlichen Lebenssituationen ihre Gedanken und Geschichten über Arbeit und Geld mit den Besuchern teilen. Dafür sucht der HMKV Teilnehmer, die Lust haben, sich damit zu beschäftigen, welche Rolle Geld, Arbeit und Schulden in unserer Gesellschaft spielen, und die aus ihrem persönlichen Blickwinkel heraus als Experten darüber erzählen möchten.

Oben: In Begleitung, Performance von Jens Heitjohann, Foto: Hannes Woidich

 

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Fruchtige Freiwillige - Juicy Beats sucht Unterstützung

juicybeatsWer seinen Erfahrungsschatz um mehr als die goldene Ananas erweitern möchte, der sollte es jetzt nicht versäumen, bei den Organisatoren des Juicy Beats Festivals seine Vistenkarte abzugeben. Für alle, die Eventmanagement interessiert, bietet  das Juicy Beats Festival in Dortmund die Chance,als Freiwilliger bei Organisation und Ablauf des famosen Ereignisses am 27. Juli 2013 mitzuwirken. Die Jobs reichen von der Künstler- und Gästebetreuung über den Infostand und das Bühnencatering bis hin zur Festivalkoordination und Öffentlichkeitsarbeit. Der Veranstalter verspricht für alle Volunteers freien Eintritt und Verpflegung. Was wohl im Umkehrschluss bedeutet: Sonst nichts.

Informiert und bewerbt euch unter www.juicybeats.net.

Er war schön, der Traum von der Kulturhauptstadt

Kürzlich wurden wir dazu eingeladen, am neuen Netzwerk ECCE, dem European Center of irgendwas, teilzunehmen. Ich wollte  es schon als den üblichen Werbemüll, dazu noch schlecht gemacht, in den berühmten Rundordner werfen, da erblickte ich das Logo der Kulturhauptstadt.
Oha, dachte ich.  Man beachtet uns.
Unterschrieben war der Brief von Dieter Gorny und Bernd Fesel. Kurzfristig fühlte ich mich gut und als Teil des Großen und Ganzen - doch dann begann ich den Text zu lesen, der auf dieser Einladung stand, und begriff: Oh, die meinen wohl doch nicht uns.

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Stuttgarts Bürgermeister mit Herz

"Auch mir tut es weh, wenn ein Baum gefällt wird. Wir sollten aber nicht vergessen, dass wir in Stuttgart über 100.000 Straßenbäume haben und 5.000 Hektar Wald mit etwa 700.000 Bäumen." Originalzitat aus einer heute veröffentlichten Stellungnahme des Stuttgarter Oberbürgermeisters Schuster.
Wir meinen: Endlich jemand, der verstanden hat, worum es den Menschen geht. Klar, um die Bäume. Was macht es da schon, wenn Milliarden versenkt und Demonstranten niedergeknüppelt werden.
Zeit, dass sich etwas ändert. Auf nach Stuttgart, denn die Milliarden, die dort versenkt werden, fehlen auch hier.
http://www.kopfbahnhof-21.de/