19/09 BLOODHYPE im FZW Club, Dortmund

bloodhype bandBloodhype bietet krachenden Indie-Rock, der tief tief verwurzelt ist in den 80ern und 90ern.
Auch das Debütalbum "Modern eyes" wartet auf mit mit ballernden Gitarren und kreischenden Synthies. In Bloodhypes Songs hört man immer so etwas wie wilde Jugend. Und das, obwohl die Jugend der Bandmitglieder bereits eine Weile zurück liegt. Diese lag nämlich selbstverständlich in den 80ern und 90ern.
Wessen Jugend ebenfalls in diesen Dekaden lag und wer zu dieser Zeit sein Herz verlor an Bands wie New Order oder Talk Talk, der kommt um Bloodhype nicht herum. Also aufgewacht, Best-Ager! Das FZW lässt auch euch rein.

www.fzw.de
www.bloodhype.com

14/08 ALEX MAYR im Gdanska, Oberhausen

alex mayrAufgewachsen in einer musikwütigen Familie in der Nähe von Bremen, lernt Alex Mayr mit sieben Jahren Geige spielen und bringt sich selbst Klavier und Gitarre bei. Irgendwann entdeckt sie das Songwriting für sich. Sie macht eigene Musik und beginnt 2007 an der Popakademie Mannheim zu studieren.
In Mannheim, wo sie heute noch lebt, lernt sie den Schlagzeuger und ab diesem Moment langjährigen Weggefährten Konrad Henkelüdeke kennen. Die Beiden spielen von Tag eins gemeinsam in einer Band. Nach dem Studium geht es zu zweit weiter. Alex und Konrad gelingt es, die Dynamik eines großen Bandsounds auf die Bühne zu bringen.
Jetzt sind die Beiden unterwegs mit dem neuen Album "Park". Schöne deutsche Popmusik mit Alex Mayr Touch.

Der Eintritt im Gdanska ist frei!

www.gdanska.de
www.alex-mayr.com

Foto: Sarah Ungang

Sommerfreizeit in Novaa

Das neue Album von Novaa durchzieht eine gewisse Kirchentagsromantik. "She's a rose" ist vordergründig ein gitarrenbasiertes Songwriter-Album. Daraus lässt sich in heutiger Zeit mit Laptop und Keyboard natürlich mehr machen als ein Kerzenlicht-Langspieler.
Und das tut Novaa. Mit viel Gefühl für den Song und besonders gutem Gespür, wann ein ein Song enden soll, hat die junge Künstlerin während der Corona-Isolation an den 11 Stücken gearbeitet und das Grundgerüst mit nachträglicher Hilfe von befreundeten Musikerinnen und Musikern bearbeitet. So entstanden intensive Songs, weil Novaa inhaltlich auch vor Schmerzhaftem nicht Halt macht. "She's a rose" ist dadurch ein bemerkenswertes Statement einer jungen Frau.
Ein Album, das es nicht verdient, nach erstem Hören direkt einen Stempel verpasst zu bekommen. Vergesst also eure Lagerfeuer-Erinnerungen.

www.areyounovaa.com

Party am Polarkreis

Das ist interessant, den Clip zu einm Song namens "Blue racecar" in schwarz-weiß zu belassen. Doch trifft es dennoch den Kern, denn schwarz-weiß ist die Nacht, in die dieser Track von Sassy 009 zweifellos gehört. "Blue racecar" ist ein Clubding. Beats aus der Büchse, Flächensynths im Hintergrund und hochgepitche Vocals. Also Hände in den Himmel, Augen zu und tanzentanzentanzen.
Sassy 009, die im richtigen Leben Sunniva Lindgård heißt, zeigt uns, dass aus Norwegen nicht nur düstere Sounds und esoterischer Gesang kommen. Nichtsdestotrotz ist "Blue racecar" sehr gut in langen Nächten aufgehoben, auch wenn Sassy 009 den Song mitten im langen Mittsommer veröffentlicht. Warten wir mal ab, was die Frau im Herbst raustut.

www.sassy009.world

Schnauzbart und Bundfalte

Eine Wohltat, endlich einmal wieder ein nicht spotify-kompatibles Intro genießen zu können. Der Dank dafür gebührt Keshavara und dem neuen Song "Ayukah". Das ist eine coole Soulnummer, die es bei jeder Abiparty des Jahres 1984 ganz oben in die Playlist geschafft hätte.
"Ayukah" ist die erste Single des kommenden Keshavara Albums "Kabinett der Phantasie", das im Oktober erscheint. Es wird das zweite Album der Band sein, die zum überwiegen Teil ein Projekt von Keshav Puroshotham und seinem Partner Niklas Schneider ist. Und erneut schieben die beiden ihren Einkaufswagen durch die Regalgänge der Musikgeschichte und zimmern daraus tatsächlich ein Kabinett der Phantasie. Transzendenz, Psychedelik, viel Soul und menschliche Wärme zeichnen das Album aus wie die Single "Ayukah" doch wohl beweist.
Bis Oktober habt ihr nun Zeit, euch das passende Outfit im Vintage-Laden um die Ecke zu besorgen. Für die anstehenden Keshavara-Parties.

www.keshavara.bandcamp.com

Gänsehaut, verdammte Hacke

Man braucht ein Händchen dafür, derart geradlinigen und schnörkellosen R&B zu machen, der gleichzeitig berührt, selig macht und nicht vor Herzschmerz trieft. Charlotte Day Wilson scheint das völlig unaufgeregt hinzubekommen. Der Beweis liegt seit heute erneut vor und steht hoffentlich bald in euren Plattenregalen oder liegt auf eurer Festplatte.
Egal wo: „Alpha“ dürft ihr euch nicht entgehen lassen. In elf Stücken vermisst die 28-jährige Kanadierin R&B und Soul neu, bereichert ihn mit Jazz und Folk. Dabei begeistert Charlotte mit ihrer Stimme, die mit so viel Ausdruck und Gefühl gesegnet ist und bricht dabei immer wieder die Lanze für Menschen, die nicht dem Durchschnitt entsprechen und dennoch ihren rechtmäßigen Platz in unserer Gesellschaft beanspruchen.
Ein Album der leisen, aber wichtigen Töne.

www.charlottedaywilson.com