Drucken

05/06 MA VALISE im Bf. Langendreer, Bochum

Geschrieben von Lubi am . Veröffentlicht in Konzertbefehle

mavaliseMa Valise heißt mein Koffer. Und wenn sich eine Band Mein Koffer nennen darf, ist es Ma Valise. Die Jungens sind ständig und weltweit auf Tour. Im Koffer das letztjährige Live-Album, welches bezeichnenderweise "Travellings" heißt. Auf dem Album wird der beeindruckende Live-Mix aus Chanson, Balkan, Mestizo, Punk und Rock eingefangen. Da sich die Band eine demnächst Schaffenspause gönnen wird, ist der Auftritt in Bochum eine der wenigen letzten Gelegenheiten, Ma Valise noch einmal zu erleben.

www.bahnhof-langendreer.info

Drucken

05/06 LEO KUPPER in der Kunst-Station Sankt Peter, Köln

Geschrieben von Lubi am . Veröffentlicht in Konzertbefehle

rM KupperLeo Kupper (Foto rechts) gründete 1967 sein Studio de Recherches et de Structurations Electroniques Auditives in Brüssel und wurde vor allem mit Werken bekannt, die zwischen "Poesie Sonore", algorithmischer Komposition sowie phonetischer und elektronischer Musik angesiedelt sind. Hierzu entwickelte er eigene Werkzeuge wie das komplexe GAME-System und das Kinéphone, ein Instrument für die Raumklangsteuerung.
Unterstützt wir Kupper von Marc Matter aus der Schweiz. Dessen Soloprojekt Voiceover erschafft mittels DJ-Techniken und Effekten aus Stimmaufnahmen eine moderne Form der Lautdichtung. Matter ist Mitglied der Künstlergruppe Institut für Feinmotorik, die 2011 den Karl-Sczuka-Preis für Radiokunst gewann.

www.sankt-peter-koeln.de

Drucken

03/06 LITURGY im Studio 672, Köln

Geschrieben von Lubi am . Veröffentlicht in Konzertbefehle

liturgy bandfotoVor einigen Jahren gab es in Sachen Metal eine neue Entwicklung in den USA. Mittendrin in dieser Strömung sind die New Yorker von Liturgy, die ihren Stil mittlerweile als metaphysischen Black Metal beschreiben. So auch auf ihrem neuesten Album "Ark work".
Auf dem inzwichen dritten Album wird die Basis Metal mit sehr unterschiedlichen Dingen ergänzt, wie z. B. mit Glockenspiel, Dudelsack, Streichern, rituellen Chören, mit hardstyle beats, okkult-orientiertem Rap, mittelalterlicher, sakraler Musik, romantischer Klassik und Minimalismus.

Diese bombastische Mischung präsentieren Liturgy nur an wenigen Orten in Deutschland. Köln ist dabei.

www.stadtgarten.de

Foto: Erez Avissar

Drucken

01/06 ARTHUR RUSSEL's Instrumentals im Schauspiel Köln Depot

Geschrieben von Lubi am . Veröffentlicht in Konzertbefehle

arthur russellFür den 1992 verstorbenen Arthur Russell (Foto rechts) gab es keine Genregrenzen. Er durchkreuzte sie mit Leichtigkeit und schien überall zuhause. In der Verbindung von Folk, Dub, Pop oder Underground-Disco mit der musikalischen Ästhetik der New Yorker Avantgarde zeigt sich seine Vision eines Sounds, für den die Instrumentals exemplarisch stehen. Als Produzent von Disco-Hits, Komponist experimenteller Popmusik und als Cellist in der Downtown-Avantgarde-Szene von New York arbeitete er mit unterschiedlichsten Künstlern zusammen. Russell komponierte die Instrumentals 1974, inspiriert von den Naturfotografien des buddhistischen Priesters Yuko Nonomura.

40 Jahre später und über 20 Jahre nach Russells frühem Tod, bringt Peter Gordon, langjähriger Weggefährte von Russell, die Instrumentals erstmals auf die Bühne.

www.schauspielkoeln.de

Depot, Schanzenstr. 6-20

Foto: Charles Russell (Courtesy of Audika Records)

Drucken

Neues Amerika

Geschrieben von Lubi am . Veröffentlicht in Revue

kitsune america4Der Titel verrät bereits: Das Pariser Trendlabel Kitsuné veröffentlicht den vierten Teil seiner Amerika-Studien. Das alte Europa inspiziert einmal mehr, was jenseits des großen Ozeans im Musikgeschäft los ist. Die neue Talentschau bewegt sich in den Sphären des aktuellen Pops.
Kitsuné ist dafür bekannt, nach Popperlen zu tauchen. Auch auf „America 4" finden sich haufenweise Newcomer, die sich anschicken, den Thron der Pomusik zu entern. Überwiegend versuchen sich die präsentierten Bands an Popmusik, die man mit mehr oder weniger Elektronik kombiniert. Das gibt einen Eindruck, wie R'n'B oder Soul dieser Tage klingen kann.
In dieser Richtung versuchen sich auch viele andere Künstler und Label. Insofern ist Kitsuné mit der neuen Compilation nichts weltbewegend Neues gelungen, jedoch erneut in sehr stylisher Art und Weise mit ein wenig underground. Und so finden sich unter den 14 Tracks einige, die es locker in euer künftiges Partyprogramm schaffen können, wie das Video zu „Centerfold" von Mothxr beweist.

www.kitsune.fr

Drucken

petrels "flailing tomb"

Geschrieben von N am . Veröffentlicht in Tonkonserven

petrels flailing tomb kleindie neue petrels!

und wieder werden keine gefangenen gemacht (obwohl man das als paradoxon zum sprichwort natürlich auch genau andersherum sehen könnte; zumindest was das einfangen von zuhöhrern beträfe).

Drucken

Die Werkbank von Werkha

Geschrieben von Lubi am . Veröffentlicht in Revue

werkha dusk...ist die Werkbank eines Feinmechanikers. Der 23-jährige Tom A. Leah veröffentlicht heute unter dem Namen Werkha seine erste Single für Tru Thoughts Records. Und „Dusk" besteht aus sehr feinen Tönen. Werkha steht für eine unwiderstehliche Fusion aus elektronischer Musik, Jazz, House und Klassikelementen. Diese Mischung wirkt authentisch, weil der Mann aus Manchester entschieden hat, nicht alles aus der Dose kommen zu lassen, sondern echte Instrumente für seine Stücke zu verwenden. So fließt das Cello genauso natürlich in die Kompositionen ein wie Laptop basierte Elektronik.
„Dusk" ist der Auftakt weiterer Veröffentlichungen, die im Juni im Album „Colours of a red brick raft" kumulieren sollen. Unruhr hält euch auf dem Laufenden.

Drucken

tecumseh "seven"

Geschrieben von N am . Veröffentlicht in Tonkonserven

tecumseh seven kleinfür die meisten dürfte es schwerfallen, tecumseh nicht der einfachheit halber mit der anderen band aus den usa zu vergleichen, die als earth-coverband anfing, sich den namen der von ihnen bevorzugten verstärkermarke zulegte und mittlerweile sowas wie in der hochkultur angekommen ist. aber, leider, auch wenn es viele worte braucht es zu vermeiden: allein den namen nicht zu nennen ist immer noch kein verzicht auf den vergleich.