Drucken

12/09 ROTFRONT im Stadtgarten, Köln

Geschrieben von Lubi am . Veröffentlicht in Konzertbefehle

rotfront 17deutschetnze1Die Berliner RotFront ist zurück mit ihrem dritten Album. Auch wenn das „17 Deutsche Tänze" heißt, enthält es die gewohnte Mischung aus bunten Beats und Balkan. Dazu die pointierte Sicht auf den Alltag von Menschen mit Migrationshintergrund, wie ein größer werdender Teil der Deutschen in merkelscher Diktion kategorisiert wird.
„17 Deutsche Tänze" knallt im legendären Emigrantski Raggamuffin Style aus den Boxen, selbst wenn auf dem neuen Album auch mal stillere Töne zu vernehmen sind. Zudem hat man illustre Gäste aus ganz anderen Genres geladen, wie beispielsweise dem Bremer Soulshouter Flo Mega („Speak russian") oder Rockabilly Queen Marla Blumenblatt („In Paris"). Mal schauen wie „17 Deutsche Tänze" auf die Bühne kommt. Was bleibt ist aber: Rotfront kracht!

www.stadtgarten.de

Drucken

09-11/09 Frischzelle Festival in der Kunsthochschule für Medien, Köln

Geschrieben von Lubi am . Veröffentlicht in Konzertbefehle

zeitkunstErstmals vor 10 Jahren fand das Frischzelle Festival im Kölner Stadtgarten statt. Es ist als Treffen von Kunsthochschule für Medien Köln und Hochschule für Musik und Tanz Köln konzipert. Bei diesem Festival sind aktuelle Tendenzen und Entwicklungen intermedialer Performance an der Schnittstelle von Medienkunst und Musik zu sehen. Über 180 Künstler aus mehr als 20 Ländern wurden in den 10 Jahren an 45 Konzertabenden präsentiert.

Dieses Jahr nimmt das Festival die Istanbuler Avantgarde Szene ins Visier. So sind beispielsweise die Gründer des Ensembles Islak Köpek, der Elektroniker Korhan Erel und Gitarrist Şevket Akıncı am Start, der ebenfalls äußerst prominent im internationalen Konzertbetrieb vertretene Klarinettist und Videokünstler Oğuz Büyükberber, sowie der Pianist und aktuelle Professor für Elektroakustische Komposition an der Istanbul Bilgi University Tolga Tüzün.

Der Eintritt ist frei!

Alle weiteren Infos unter www.zeitkunst.eu.

Foto: Janet Toro

Drucken

05/07-23/08 SUMMERSOUNDS in Dortmunder Parkanlagen

Geschrieben von Lubi am . Veröffentlicht in Konzertbefehle

summersounds-grafikAuch im Sommer 2014 bringen die Summersounds-DJ-Picknicks echte Festival-Stimmung in Dortmunder Grünlanlagen. Von 05. Juli bis 30. August steigen die Events jeden Samstag mit einem hochkarätigen DJ-Aufgebot in einer anderen Stadt-Oase. Jeweils von 14 bis 22 Uhr kann zu HipHop, Nu Jazz, Deep House und Electronic Beats gepflegt gechillt werden. Wem die Beschallung nicht reicht, kann sich bei diversen Funsport-Angeboten wie Frisbee-Golf und Kopfball-Tischtennis austoben. Zudem steht in bei zwei Terminen Live-Graffiti auf der Tagesordnung.

 

Drucken

28/08 LUKE FOWLER u. RICHARD YOUNGS im Filmforum NRW/Museum Ludwig, Köln

Geschrieben von Lubi am . Veröffentlicht in Konzertbefehle

rM luke fowlerAuch diesen Sommer präsentiert reiheM in Zusammenarbeit mit dem Museum Ludwig ein außergewöhnliches Musik-Film-Programm:

Luke Fowler (Foto rechts) und Richard Youngs haben ein kollaboratives Musikprojekt gegründet, das in Folge von Youngs' Beiträgen zu Fowlers Filmen entstand. Das Duo zeichnet sich durch seine Hingabe zu analoger Synthese und einem analogen Aufnahmeprozess aus, bei dem sie stark auf Improvisation und konzeptuelle Strategien zurückgreifen.

Das Konzert der beiden findet im Anschluss an den Film"Pilgrimage from scattered points" statt. Dies ist ein Film von Luke Fowler über den englischen Komponisten Cornelius Cardew (1936-1981) und das Scratch Orchestra, das Cardew gemeinsam mit Michael Parsons und Howard Skempton 1968 gegründet hat.

Mehr Infos gibt es unter www.reihe-m.de.

www.filmforumnrw.de

Drucken

taiga remains „works for cassette“

Geschrieben von N am . Veröffentlicht in Tonkonserven

taiga remains works for cassette klein„works for cassette kompiliert beiträge von taiga remains zu tapeveröffentlichungen auf den labels arbor und ekhein zu einer zusammenhängenden (vinyl-only) vö, der letzten von taiga remains unter diesem namen, weil alex cobb, der mann hinter dem projekt, von nun an nur noch(?) unter seinem geburtsnamen arbeiten will.

Drucken

datashock „keine oase in sicht“

Geschrieben von N am . Veröffentlicht in Tonkonserven

Dtashock keine Oase in Sicht klein2xlp vinyl only von datashock auf dekoder.

coverbild und tracktitel evozieren fast automatisch grobschnitt-klamauk erinnerungen ala „take your car drive to africa in the sahara you'll find alibaba...".

Drucken

boris „noise“

Geschrieben von N am . Veröffentlicht in Tonkonserven

Boris Noise JP kleinnach der vinyl only / japan only „präparat" proben boris nunmehr wieder einen wohlgeplanten quadro-aufschlag: vinyl + cd, beides jeweils japan only und welt, vinyl doppelt (jeweils), japan cd auch (welt nicht); diesmal aber wenigstens nicht auch noch anderes tracklisting und andere abmischungen der ländereditionen (wie bei der „smile"), wohl aber andere cover. so der überblick.

Drucken

Das kickt

Geschrieben von Lubi am . Veröffentlicht in Revue

nino-el-dino kicksEine Frauenstimme sagt: "Das sind die Beats von" und bricht dann ab. Aber unruhr verrät es euch: Das sind die Beats von Nino el dino aus München. Nino hat in drei Wochen mit Hilfe einer MPC 2500 und einer Moog Voyager die Beats für die EP "Kicks" zusammen gebastelt. Darauf sind acht sehr geschmeidige Tunes. Und weil kicken derzeit viel mit Brasilien zu tun hat, verschmilzt Nino el dino auf "Kicks" HipHop mit südamerikanischen Sounds. Eine Art Bossanova-HipHop. Acht sehr hörenswerte, instrumentale Tunes. Und wenn ich euch sage, dass diese EP komplett frei downloadbar ist, müsstet ihr eigentlich vor Glück zusammenk(n)icken.

Drucken

chvad sb „crickets were the compass“

Geschrieben von N am . Veröffentlicht in Tonkonserven

Chvad SB Crickets Were The Compass kleindas cover scheint einen auf den irrweg schicken zu wollen; das gegenteil ist der fall: comic-stil (und dann auch noch mit einem hund als charakter), das hat schnell etwas niedliches. bis nicht nur der „gesichtsausdruck" des hundes ins auge fällt, sondern eben auch der zustand der umgebung. post-apokalypse irgendwie. wenn dann noch zu lesen ist, chvad sb wollte mit „crickets were the compass" eine art „nachlassdokument von verlust" erstellen, dann kann das von visueller seite schon mal als erfolgreich bescheinigt werden.