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08/03 AKUA NARU im Dampfgebläsehaus / Jahrhunderthalle, Bochum

Geschrieben von Lubi am . Veröffentlicht in Konzertbefehle

akua aruNatürlich denkt man an Lauryn Hill oder auch an Erykah Badu. Doch hat Akua Naru es gar nicht nötig, in anderer Leute Schuhe herum zu rennen. Die Frau steht für sich. Schließlich hat sie sich in den letzten Jahren im männerdominierten HipHop-Business erkleckliche Aufmerksamkeit erkämpft. Die US-Amerikanerin pflegt auf ihren bisherigen zwei Alben die gediegene Variante des Sprechgesangs. Ihr Output erinnert deutlich an die großen Zeiten des Rap. Der jenseits der Goldketten und Luxuskarossen.
Das liegt zum einen an Akua Narus anspruchsvoller Lyrik, zum anderen aber ganz eindeutig an Narus Konzept, ihre Songs mit kompletter Band einzuspielen. Die inzwischen in Köln beheimatete Frau hat sich in der Domstadt mit sechs hervorragenden Musikern zusammengetan. Digflo ist fast wie ein Sechser im Lotto.
Akua Naru & Digflo im Ambiente des Dampfgebläsehauses wird etwas ganz Besonderes. Prädikat: Absolut empfehlenswert!

www.jahrhunderthalle-bochum.de

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29/01 THE RUFFCATS im Club Bahnhof Ehrenfeld, Köln

Geschrieben von Lubi am . Veröffentlicht in Konzertbefehle

ruffcats live2015 1The Ruffcats aus Berlin gehen Anfang 2015 auf Tour und präsentieren ihre Instrumental-Alben „The Essence Vol.1-3" das erste Mal live on stage. In voller 8-Mann Besetzung.
Wer The Ruffcats schon live erlebt hat, z. B. als backing band für Flo Mega, der weiß, welche Energie diese Band auf Basis von KrautFunk, Soul, Reggae & HipHop kreieren kann. Ob instrumental oder mit vokalen Gästen, die Ruffcats wissen zu unterhalten.
Beim Kölner Gig werden die Berliner mit dem Kölner MC Retrogott einiges aus dessen umfangreicher Diskographie sowie erste gemeinsame Songs performen. Da wird sich dann zeigen, dass roher Funk und Sample-basierter Hiphop sind kein Widerspruch sein müssen.

www.cbe-cologne.de

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18/01 CARLOS CIPA in der Christuskirche, Bochum

Geschrieben von Lubi am . Veröffentlicht in Konzertbefehle

carloscipaDer junge Münchner hat klassisches Piano gelernt, sich aber auch als Schlagzeuger diverser Bands durchgeschlagen. Die Einflüsse dieser beiden Welten vereint er nun in seiner Solokarriere. Ans Piano zurückgekehrt verbindet Cipa Klassik und Pop. Aber jetzt will ich niemanden stöhnen hören: Iiihhii, Richard Clayderman. Nix da, Carlos Cipa hat inzwischen sein zweites Soloalbum bei Denovali Records in Essen veröffentlicht und das hört sich ganz anders an als das vergangene blonde Grauen am Klavier. Cipas "All your life you walk" ist ein Piano-Album, selbst eingespielt, selbst aufgenommen und selbst produziert in seinem eigenen "Beatschuppen Studio".
Das Ergebnis präsentiert er nun live in der Bochumer Christuskirche als Nummer 39 der Veranstaltungsreihe Urban Urtyp.

wwww.carloscipa.com
www.urbanurtyp.de

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dikeman / serries „cult exposure“

Geschrieben von N am . Veröffentlicht in Tonkonserven

dikeman serries Cult exposure kleindie „tonefloat sessions" haben dirk serries ja schon einmal mit einem bläser zusammengeführt, unter seiner damals noch aktiven fear falls burning identität mit theo travis (querflöte / saxophon); die aktuelle begegnung mit john dikeman ist da allerdings definitiv anderer tobak...

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carlos cipa „all your life you walk“

Geschrieben von N am . Veröffentlicht in Tonkonserven

carlos cipa all your life you walkcarlos scipa steht für einen sehr intimen und fokussierten instrumentalen ausdruck. und er steht dafür, auch seine kompositionen ebenso fokussiert zu halten; eben nicht als das ausdehnen einer idee durch „unendliches" widerholen zu entwickeln, statt dessen spiel und arrangement entlang einer ebenso eindeutigen wie dynamischen dramaturgie.

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Hach...Sonnenuntergang am Meer

Geschrieben von Lubi am . Veröffentlicht in Revue

Peaking Lights aus Los Angeles hat sich an einen Remix des derzeitigen King of Cool - Bart Davenport - gewagt. Vergriiffen haben sie sich dabei an Barts Track "Girl gotta way". Davenport sehnsüchtige Gitarren sind hier stellenweise ersetzt von loungigen Synths und leicht dubbigen Spielereien. Es wird aber keineswegs der schmusige Charakter des Originals zugekleistert. Nein, das sind entspannte Beats im California-Feelgood-Style.

 

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Der Lavendelwurm übt Synchronschwimmen

Geschrieben von Lubi am . Veröffentlicht in Revue

lavenderworm synchronized swimmingZwischen Nickerchen und Landarbeit sind die fünf Tracks von Lavender Worm entstanden. So will es die Legende. Irgendwo in Finnland beschäftigt sich Juhani Marjanen nämlich mit dem Anbau von Beeren und elektronischer Musik. Juhani ist eigentlich Mitglied von Yöt. Auf dem Label Raha & Tunteet veröffentlicht er nun aber als Lavender Worm seine erste Solo-EP. Die heißt "Synchronized swimming" und hört sich phasenweise an wie kaputte Spielkonsolen, betrunkene Almdudler, verstopfte Panflöten und beleidigte Kartenlesegeräte, bietet aber auch gewitzte Synthies und Samples. Großarftig ist beispielsweise das Stück "Hot barbeque", welches wildes Geplucker mit Bossa Nova Samples verknüpft.
Die EP hört sich zunächst überdreht an, nach der Reifezeit in Ohr und Hirn überzeugt der Sound auf "Synchronized swimming" allerdings durch seine ernsthafte Konzeption und die ausgeprägte Catchiness. Ich ziehe meinen Hut vor diesem finnischen Beerenbauern.

www.soundcloud.com/lavenderworm

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phonautics „geölter blitz“

Geschrieben von N am . Veröffentlicht in Tonkonserven

Phonautics Lp kleinbandnamen sind definitiv nicht einfach nur bandnamen: von „ein notwendiges übel" bis absolut „treffend" reicht die bandbreite; plus die davon irgendwie unabhängigen, ergänzenden parameter „peinlich" bis „cool"... mit allem dazwischen, natürlich.