15/10 HELGEN im The Tube Club, Düsseldorf

helgen bandHelgens Produzent Olaf Opal, der auch die Sportfreunde Stiller und Die Sterne betreut, fasst die wichtigsten Infos zu Helgen kurz für uns zusammen:"Datt is 'ne geile Band. Psychedelic 60´s mit Bock und 'n bisschen Hipsterkrams.“ Helgen macht Popmusik im allerbesten Sinne. Eklektisch, smart, eingängig. Zeitgemäß, aber nicht an Trends interessiert. Manchmal funkig, manchmal eher akustisch.
Die norddeutsche Band hat gerade das zweite Album "Die Bredouille" veröffentlicht und tourt damit durch Deutschland und das benachbarte Ausland. Auch darauf finden sich wieder merkwürdige Sounds und denwürdige Texte. Das ist genug dabei zum MItwippen und MItdenken. Empfehlenswert A++.

www.helgenmusik.de
www.the-tube-club.blogspot.com

Foto: Joseph Ruben

02/09 Llorenç Barber & Montserrat Palacios in St. Maria im Kapitol, Köln

rM barberDie feine Konzertreihe reiheM meldet sich zurück! Unter Hygieneauflagen, aber mit mehreren Kölner Terminen im September. Den Auftakt bestreitet der Spanier Llorenç Barber. Ein Innenraum ist viel zu klein und eine Stunde ist viel zu wenig für Barber und die mexikanische Sopranistin Montserrat Palacios. Unter dem Begriff der plurifokalen Musik fassen die Beiden ihr Schaffen zusammen: Eine experimentell spielerische Praxis der Improvisation, die eine Vielzahl von Klangschwerpunkten in ihrer Komplexität und Unvorhersehbarkeit in Gang setzt.

www.reihe-m.de
www.maria-im-kapitol.de

Foto: Eduardo Polonio

04/07-29/08 JUICY BEATS PARK SESSIONS im Westfalenpark, Dortmund

juicybeats parksessionsJeder sucht das Gute in der Krise. Manch einer hat in der Zeit die Liebe zum home-office entdeckt, der Andere schätzt seinen Mundgeruch hinter der Maske.
Unruhr hat nun aber tatsächlich etwas Gutes in der Virenzeit entdeckt. Das Juicy Beats in Dortmund findet vielleicht zurück zu seinen Wurzeln. Als feines Festival in entspannter Atmosphäre. Wer  hätte gedacht, im sommerlichen Westfalenpark noch einmal Konzerte mit 350 Zuhörern zu erleben?
Das ist genau die Anzahl, die bei den Sommergigs auf der großen Festwiese zugelassen ist. Gemeinsam mit Dortmunder Clubs haben die Macher des Juicy Beats ein schönes Programm auf die Beine bekommen, das von Roy Bianco & die Abbrunzati Boys bis zu Thees Uhlmann reicht. Das Programm soll laufend nachverdichtet werden. Die jeweils aktuelle Liste findet ihr hier:

www.parksessions.juicybeats.net

Komm schon, Schatzi...

Ein Bruch mit Schatzi und dann mit den Taschen voll Geld über alle Berge. Diese alte, aber immer wieder schöne Geschichte erzählt uns die Band Schatzi in ihrer aktuellen Single "Glock". Der zugehörige Clip besticht durch coole Gangsterromatik, lenkt nicht von den deutlich unterkühlten Sounds ab, die mit ihrer Minimal-Ästhetik überzeugen. "Glock" besitzt eine dominante bassline, das Schlagzeug ordnet sich unter, die Synthies setzen wichtige Akzente und coole Gitarren setzen rechtzeitig ein.
Das ist ultralässiger Pop in deutsch von einer Band, die überkommene Bandstrukturen aufbrechen möchte, ansonsten aber wenig von sich preisgibt. Aber so viel wissen wir schon: Drei Jungs mit gutem Geschmack bereichern die deutsche Popwelt und versprechen uns ihre Debüt-EP "Animalia Parc" für den 23. Oktober.

www.instagram.com/schatziofficial/

In memoriam Fela Anikulapo Kuti

fela kutiHeute vor 23 Jahren starb der vermeintliche Erfinder des Afrobeats: Fela Anikulapo Kuti. Wenige Jahre zuvor spielte Femi Kuti, der bereits damals als Musiker etablierte Sohn, in Dortmund. Es war eine große Party.

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Beat im Birkenholz

Weiß noch jemand, was Kriegsdienstverweigerer waren? Das waren Menschen, die Musik hörten wie sie heute die junge Hamburger Band Deep Dyed spielt. Das ist Lo-Fi für den Lodenmantel, Beat im Birkenholz. Die erste EP von Deep Dyed atmet den Geist der Sixties. Und hey: Guckt da nicht Jim Morrison hinterm Vorhang hervor?
Die drei Jungs und das Hamburger Mädchen Aylin arbeiten mit kräftigen Gitarren voller Melodien und hängen mit ihren Songs immer sehr gekonnt auf der Kante zwischen verträumt und psychedelisch. Leicht schwebend, eine Handbreit über dem Boden so wie es einst Salman Rushdie ein ganzes Buch lang beschrieb.
Die sechs Stücke der EP hören sich in Gesang und Gitarren absolut harmonisch an, obwohl es Deep Dyed tatsächlich erst seit Oktober 2019 gibt. Die EP war schnell aufgenommen, in Eigenregie und innerhalb einer Woche. Da ist aber nichts zusammengeschustert, weshalb das umtriebige Hamburger Label La Pochette Surprise die Band sofort unter die Fittiche nahm.

Deep Dyed veröffentlichen heute die gleichnamige EP bei La Pochette Surprise.

www.instagram.com/deepdyedband