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Den ganzen Tag Afromaniac

Geschrieben von Lubi am . Veröffentlicht in Revue

afromaniacEr ist waschechter Bayer, aber inzwischen in Berlin beheimatet. Das scheint für Musiker einfach besser zu sein. Auch Afromaniac hat's geholfen. Denn nun steht er beim renommierten Kölner Label Melting Pot Records unter Vertrag. Da ist er genau richtig. Weil der Output des Berliner Beatmakers ist eindeutig HipHop zentriert.
Ganz aktuell steht ein schönes Mixtape von Afromaniac zur Verfügung. Außer HipHop hat da auch Souliges, Jazziges und Fernöstliches reichlich Platz. Das sehr unterhaltsame und extrem entspannte Mixtape "Twenty(4)seven" steht hier zum kostenlosen Download bereit.

Foto: Robert Winter

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Hört genau hin bei Sweatson Klank

Geschrieben von Lubi am . Veröffentlicht in Revue

 

Sweatson Klank hat eine nette Überraschung für euch. In loser Folge wird der Typ aus Los Angeles in den nächsten Wochen eine Reihe von Singles zum kostenlosen Download zur Verfügung stellen. Das geschieht in Vorbereitung der Veröffentlichung von Klanks kommender EP auf seinem eigenen Label. Bemerkenswert dabei ist, dass keiner der Vorab-Releases auf der EP erscheinen wird. Den Anfang macht "Listen to the love". Ein soulgetränkter Tune mit 80er Ambiente und etwas HipHop-Flair. Den Song also unbedingt runterladen und bei Sweatson Klank am Ball bleiben, weiter downloaden und sich die eigene Klank-Sammlung zusammenstellen, bevor dann die EP in den Plattenschrank gekauft wird.

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Vermessung der Popmusik - New Faces II

Geschrieben von Lubi am . Veröffentlicht in Revue

newfaces2 coverWas wäre der Jahresbeginn, würden die Stilisten vom französischen Label Kitsuné nicht wieder die heißesten Acts für 2015 auf einem Album versammeln. Auf „New Faces II" finden sich 15 frische Gesichter, von denen Kitsuné meint, das werden die Durchstarter für's neue Jahr. Die Compilation lotet dabei wieder die ganze Bandbreite des Pop aus. Wahlweise mit dicken Beats, fliegenden Synths, Breitseiten-Gitarren, Robodiscosounds, Ethnoschnipseln oder Soulfeeling. Die Vielfalt verdankt „New Faces II" sicherlich auch der Tatsache, dass die Labelmanager erneut Talente rund um den Globus gecastet haben. Beau aus New York, Heat aus Kanada, Mocki aus Deutschland, Savoir aus Australien, Danglo aus London sind nur ein Teil der illustren Runde.
Jeder, der richtig cool and trendy sein möchte und alle, die gerne heute schon wissen möchten, was morgen in ist, brauchen Kitsunés neuesten Tasteguide unbedingt.

Appetit? Hier der Track "Weekend" von Mocki.

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Gold und Mettbrot - Mettwillen von Gold Roger

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Der Dortmunder Rapper Gold Roger wurde von Melting Pop Music aus dem Internet weggecastet und mit einem Vertrag fürs Kölner Label ausgestattet. Dort erscheint nun auch die Single "Mettwillen", die vom Produzenten-Duo Dienst & Schulter aus Köln-Kalk produziert wurde. Sehr anspruchsvolle Lyrics, doper Beat...es gab schon schlechtere Debüts.

"Mettwillen" steht nun auch zum kostenlosen Download zur Verfügung:

 

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J-Felix ist glücklich mit Funk

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j-felix 101reaons klein„Ich höre oft, die 80er waren für nichts gut, aber für den Funk war es eine fantastische Dekade", sagt Joe F Newman. Und das sagt wiederum viel über Joe F Newman und seine Musik. Die veröffentlicht er unter dem Namen J-Felix. Gerade eben hat er bei Tru Thoughts in Brighton unterschrieben. Das spricht für sich. Noch aussagekräftiger ist allerdings seine erste Veröffentlichung auf dem britischen Label. Heute kommt J-Felix' digitale Single „101 reasons" auf den Markt. Neben dem Titeltrack enthält die Single noch zwei weitere Stücke. Und das ist alles verdammt funky. Der Mann arbeitet nahezu ohne Samples, sondern spielt die meisten Instrumente selbst ein, singt und fügt anschließend alles zu sehr groovigen Funktracks zusammen, die zwar den Geist der 80er aufweisen, aber genauso eine gewichtige, elektronische Komponente.
„101 reasons" ist natürlich nur der Vorgeschmack auf J-Felix' Breitseite Komplettfunk auf voller Albumlänge, die bei Tru Thoughts für dieses Jahr vorbereitet wird.

J-Felix bei soundcloud

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Das hypnotische Wuppertal der großen Brüder

Geschrieben von Lubi am . Veröffentlicht in Revue

grandbrothers1Es hört sich so gar nicht nach quietschender Schwebebahn an, der Track "Wuppertal" von den Grandbrothers. Er ist eher das Resultat von zwei Jahren Arbeit, in denen Erol Sarp und Lukas Vogel ihre Klangforschungen weiter in Richtung Minimal, Ambient, IDM und Techno trieben. Das Debütalbum "Dilation" erscheint Ende März und die Songs darauf beginnen oft als minimalistische Patterns bestehend aus zwei oder drei Tönen, die immer weiter variiert und mit Klavierakkorden unterlegt werden, bis schließlich cineastische Soundscapes entstehen. Klassisch und innovativ, expressiv und emotional, dabei immer mit einem Bein auf den Tanzflächen der Clubs.
Man könnte fast meinen, dass die Beiden eigentlich zu Denovali Records gehören, stellt man doch eine Seelenverwandtschaft mit Künstlern wie Poppy Ackroyd, Piano Interrupted und Carlos Cipa fest, die beim Essener Label unter Vertrag sind.

Grandbrothers unterbreiten euch im Vorfeld der LP-Veröffentlichung ein unschlagbares Angebot: Den kostenlosen Download von "Wuppertal". Kann man nicht ablehnen, darf man nicht ablehnen, sollte man keinesfalls ablehnen.

Foto: Jonas Lindström

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Hach...Sonnenuntergang am Meer

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Peaking Lights aus Los Angeles hat sich an einen Remix des derzeitigen King of Cool - Bart Davenport - gewagt. Vergriiffen haben sie sich dabei an Barts Track "Girl gotta way". Davenport sehnsüchtige Gitarren sind hier stellenweise ersetzt von loungigen Synths und leicht dubbigen Spielereien. Es wird aber keineswegs der schmusige Charakter des Originals zugekleistert. Nein, das sind entspannte Beats im California-Feelgood-Style.

 

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Der Lavendelwurm übt Synchronschwimmen

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lavenderworm synchronized swimmingZwischen Nickerchen und Landarbeit sind die fünf Tracks von Lavender Worm entstanden. So will es die Legende. Irgendwo in Finnland beschäftigt sich Juhani Marjanen nämlich mit dem Anbau von Beeren und elektronischer Musik. Juhani ist eigentlich Mitglied von Yöt. Auf dem Label Raha & Tunteet veröffentlicht er nun aber als Lavender Worm seine erste Solo-EP. Die heißt "Synchronized swimming" und hört sich phasenweise an wie kaputte Spielkonsolen, betrunkene Almdudler, verstopfte Panflöten und beleidigte Kartenlesegeräte, bietet aber auch gewitzte Synthies und Samples. Großarftig ist beispielsweise das Stück "Hot barbeque", welches wildes Geplucker mit Bossa Nova Samples verknüpft.
Die EP hört sich zunächst überdreht an, nach der Reifezeit in Ohr und Hirn überzeugt der Sound auf "Synchronized swimming" allerdings durch seine ernsthafte Konzeption und die ausgeprägte Catchiness. Ich ziehe meinen Hut vor diesem finnischen Beerenbauern.

www.soundcloud.com/lavenderworm

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Zum Tanzen geht Goethe in den Club

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Es ist ein vom Goethe-Institut unterstütztes Projekt. 50 DJs aus zehn Städten in Europa und Afrika trafen sich zur Debatte um globale Clubmusik. Dabei heraus gekommen ist die Compilation "Ten cities", auf der 17 Tracks die Unterschiede und Gemeinsamkeiten europäischer und afrikanischer Clubkultur beleuchten. Aber "Ten cities" ist mehr als ein nebeneinander von europäischen und afrikanischen Clubtracks, es ist nicht "exotistische Weltmusik-Folklore oder westliche Popmusik mit Ethnosamples – sondern furiose urbane, zeitgemäße Clubmusik", wie es Florian Sievers sehr treffend für die liner notes des Albums zusammenfasst. Anspieltipp ist das Stück "Choborops" von Dirty Paraffin feat. Hannes Teichmann.

 

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Jonny hat immer dran geglaubt

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Jonny Faith ist gebürtiger Schotte und nun Wahlaustralier. In seiner neuen Heimat hat sich der Musiker übers DJing und Radiomachen zum Produzenten und Beatmaker entwickelt. So landete Jonny schnell in der future hiphop beats Szene und auch das englische Label Tru Thoughts wurde auf ihn aufmerksam. Dort hat er jetzt einen Kontrakt unterzeichnet und veröffentlicht bei Tru Thoughts seine Debütsingle „Zheng".
„Zheng" lebt von dem alten chinesischen Saiteninstrument Guzheng, das dem Track auch seinen Namen gibt. Dazu kontrastiert Faith ein schremmliges Tambourin mit knackigen Beats. Das ergibt einen harten HipHop Track mit psychedlischen Qualitäten.
„Zheng" steht euch zum kostenlosen Download zur Verfügung.

 

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Süße 16 voll auf die 12 - Geburtstagscompi von Kitsuné

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kitsune sweet16 kleinDas coole Pariser Label Kitsuné setzt seit 12 Jahren Maßstäbe. Jetzt hauen die Jungs bereits die 16. Label-Compilation raus. Die heißt deshalb logischerweise nicht Sweet Zwölf, sondern „The sweet sixteen issue". Und weil alles passt, sind darauf 16 süße Songs.

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Die feinen Betty Ford Boys

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Die Betty Ford Boys sind das Rat Pack der deutschen Beatproducer-Szene. Drei Typen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und von denen jeder mit seinem ganz eigenen Sound die Speaker poppt. Was sie verbindet ist eine gemeinsame Leidenschaft für gediegene Beats und Hochprozentiges. Kennengelernt haben sich die Betty Ford Boys beim Hi-Hat Club, der Producer-Serie, mit der das Kölner Label MPM seit vier Jahren die Kunst des Beatmachens feiert und fördert. Bei diversen Veranstaltungen trafen sich die drei Producer öfter hinter Laptop und 1210ern.
Das Stück "So fine" der Betty Ford Boys gibt es jetzt als Gratis-Download.