Peter Fox - Stadtaffe

Antenne für ErfolgWährend zu viele alternde Popstars tun als hätte sich seit ihrer Jugend nichts geändert und beispiellos lächerlich über die Bühnen hampeln, liefert Peter Fox schon mit seinem ersten Album sein Alterswerk ab. "Stadtaffe" ist Seeed für Ohren, aus denen die ersten Haare wachsen.

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Tuff Lion - Ten strings (2008 I Grade Records)

MalocherhändeDu gehörst vielleicht zu den armen Tröpfen, denen der Junge auf dem weißen Pferd die Frau entführt, Lehman das Geld geklaut oder Kollege Arsch den Tag versaut hat. Dann sitzt du abends im Bus nach Hause und bist so sauer, hast keinen Bock auf Frieden und weißt, es fehlt nur ein Funke, dann haust du der Oma neben dir derart auf das Haarteil, dass ihre Sterbegeldversicherung wegen der plattgekloppten Birne einen Quadratsarg bezahlen muss. Doch es gibt eine andere Lösung.

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Im Ernst

ImageDem neuen Vorstand für Sport und Medien des VfL Bochum stellte die Süddeutsche Zeitung die Frage, ob er dem VfL das Gesicht geben könne, das er seit dem Abtreten des Vorgängers Kuntz zur öffentlichen Profilierung braucht. Thomas Ernst antwortete sehr diplomatisch: Ich finde es beneidenswert, wenn einer dieses Spiel mit der Öffentlichkeit locker beherrscht. Aber wir sind grundsätzlich ganz verschiedene Typen. Diese traumwandlerische Sicherheit, mit den Medien umzugehen, war Stefan auf den Leib geschnitten. Er ist eben sehr extrovertiert.


Wir meinen, Thomas Ernst hätte nicht derart servil antworten müssen. Hier mögliche Alternativen.

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Sebastian Sturm - One moment in peace (2008 Rubin Rockers)

Augen zu und durch! Ist Yussuf Mohandessin Verfasser eine Goethe-Biographie? Leitet Todd Smiley den Grundkurs Dinkelbacken bei der VHS in Wanne? Spielt Gaby von Fleck Frauenfußball? Wohnt MatsB in Dingen? Kaum zu glauben. Sebastian Sturm aber...der macht Reggae-Musik. Auch wenn der Name vorgibt, zum Moderator des Musikantenstadls zu gehören.

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Brathering mit Schlagsahne

ImageÜmit Özal, seine Familie, seine Arbeitskollegen und der gesamte deutsche Fußball sind dem Desaster eben gerade entkommen. Der anscheinend folgenlose Kollaps des Kölner Abwehrmanns beim Spiel in Karlsruhe hat den 29.000 Anwesenden einen gehörigen Schreck versetzt und hätte bei schlimmen Ausgang uns allen das Vergnügen am Fußball auf lange Zeit genommen. Es ging noch einmal gut und umso vergnüglicher ist nun die öffentliche, mediale und offizielle Aufarbeitung des Falls Özal.

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