mogwai in der weststadthalle, essen 11.09.06

mogwai ticketich wäre gern extrem begeistert gewesen, war aber nur erfreut.
vielleicht lag es daran, dass die halle gar nicht sooo gefüllt war oder das es nicht sooo laut war oder dass es nur zwei zugaben gab.......oder dass das publikum eher abwartend drauf war oder das die band doch einen tacken dieses autismus in sich trug, den instrumentalacts so oft haben (und ich erinnere mich da immer noch an ein tortoise konzert im bahnhof langendreer in bochum, 03.09.1996: absolute kommunikationslosigkeit zwischen band / band und band / publikum....so war's gottlob nicht). wahrscheinlich ist: eine mischung von allem.

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fear falls burning, gaumen, strotter inst., tim hecker, cuba, münster 12/05/06

Venuegilden, bruder- + schwesternschaften (ja, entgegen hartnäckigen gerüchten ist die geschlechtliche verteilung innerhalb der besucherschaft solcher konzerte so einseitig nicht), geheimbünde: bei konzerten im cuba, münster, beschleicht mich oft das gefühl, das hier etwas unter ausschluss der öffentlichkeit stattfindet.
und ich bin sicher: weder der veranstalter noch die künstler wollen das so.
also: demnächst mal mehr, bitte.

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Die Tuba. Michel Godard & Cousins Germains im domicil Dortmund. 06/05/2006.

Foto: Enja RecordsEs ist wie immer grenzwertig, einen Abend mit Jazzmusik in Worte zu fassen. Lebt diese Musik doch größtenteils von dem Augenblick der Entstehung und des Werdens von Klang. Und doch fühlt man sich als Schreibarbeiter berufen, diese Augenblicke einzufangen und an einen imaginären Leser weiterzugeben. Nun sitzt Du, ja Du, da vor deinem profanen PC und wartest darauf, dass ich ganz ohne dieses salbungsvolle Intro zum Punkt komme und das Besondere des Konzerts von Michel Godard & Cousins Germains dahinfabuliere.

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Nichts wie's mal war - MARKSCHEIDER KUNST im Grend 04/05/06

Keine Balalaika

Meine Omma hat irgendwann gemeint, sie müsse sich nun bald verabschieden, diese Welt sei zu chaotisch für sie geworden. Das ist unromantisch, aber mit 92 hat man das Recht dazu. Dagegen müssen junge Hüpfer wie wir uns damit arrangieren, dass eine Band aus St. Petersburg tut, als käme sie aus Havanna, Kingston oder Kinshasa.

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