THE SKATALITES im Bf. Langendreer Bochum 28/11/04

Sie gingen aus der  Hausband von Coxsone Dodds legendärem Studio One in Kingston hervor und spielten 1963 mit Bob Marley dessen ersten No. 1 Hit „Simmer down“ ein. 1964 wurde eine feste Band daraus und niemand im Musikbusiness Jamaicas kam an den Skatalites vorbei. Zu unzähligen Hits lieferten sie die Musik. Zum 40. Bühnenjubiläum stehen immerhin noch vier der ursprünglichen Mitglieder auf der Bühne. Jamaica‘s greatest band sprüht weiterhin vor Spielfreude.

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for your guitars only / konzert im gewölbekeller des "künstlerhaus" dortmund

Woermanntrotz der (in wirklichkeit natürlich nur vermeintlich) engen vorgabe "for your guitars only" konnte der abend den zuhörern 3 sehr unterschiedliche herangehensweisen an experimentelle musik mit gitarren bieten: als erste starter erhard hirt in kollaboration mit hainer wörmann, beide seit langem im entsprechenden feld unterwegs und mit eindrucksvoller diskografie ausgestattet. der bühnenaufbau der beiden: spartanisch. hirt, sitzend, mit einem kaum schuhkartongroßen minirack, die gitarre, passenderweise ein steinberger paddel, weite teile des konzerts nahezu achtlos neben sich liegend und nur bisweilen mit dem e-bow in bewegung setzend.

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Phillip Boa im Pulp, Duisburg, 07. Oktober 2004

"Ihr glaubt, die Zeit der Beleidigungen sei vorbei? Sie hat gerade erst angefangen", lapidarte Boa lässig ins Pulp. Irgendwann, mittendrin sprach er diesen Satz, als die Stimmung zwar nicht gerade überkochte, aber doch Fahrt aufnahm. Boas Agitation war schon immer subtil und frei von unglaubwürdigen Effekten. Cool eben. So cool wie dieses Konzert.

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Winson im FZW, Dortmund, 05. Oktober 2004

"Irgendwann muss gefickt werden," meinte Winson während der Performance von "Swingerclub". Dabei schob er sich von hinten den Mikrofonständer durch und zwischen die Beine, um vorne genüsslich daran zu reiben. Die Band forcierte und wurde lauter. Echt hart.
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Superpunk im FZW, Dortmund, 14. September 2004

"Einmal Superpunk, bitte…"
So oder so ähnlich fangen vermutlich zurzeit alle Live-Reviews zu Konzerten der Northern Soul Epigonen aus Hamburg an. Das letzte Album hat Spuren hinterlassen. Dort, wo man sie am liebsten sucht: in der Seele.

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