Big Boy: "Wir sehen uns als ne Art Kunst & Selbstverwirklichung"-der wahre groß(un)artige Big Boy

@ Big Day OutSieht man die exzentrisch-exzessiven Infos und Fotos auf Big Boys Sites oder erlebt ihn live on stage abgehend, könnte dieses einen das Fürchten lehren, und es gibt sicherlich eine Menge Leute, die kritisch mit erhobenem Zeigefinger sagen: „Der spinnt doch oder ist total fake!“
Doch schon eine eingehendere Beschäftigung mit der CD lässt bereits andere Facetten erahnen. So machte ich mich auf, Big Boy und dem neuen Gitarristen Lord Auge in Auge gegenüberzutreten und ich sage nun: Big Boy ist wahr(haftig) und hat noch eine Menge mehr zu erzählen, sogar Philosophisches. Vielleicht könnte er auch ein ganz großer werden, wenn man ihn lässt, denn er lebt mit der Band seinen Traum mit Herzblut, und zeigt auch mal eine ganz andere Seite, wenn man ihm ein verhaltenes Lächeln abluchst.

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L 60° - "100% about Rock'n Roll" in the name of God

ImageL 60° sind hierzulande ein noch recht unbeschriebenes Blatt im Gegensatz zu einigen anderen finnischen Bands, aber sie haben ihren eigenen rockigen Sound und Charme. Nach Deutschland kommen sie gerne mal auf Stippvisite, so wie letztens im Rahmen der Kirchentage in Köln. Hier zeigt sich der Bezug zum Glauben, was man in der Rockmusik sicherlich so nicht unbedingt explizit findet. Zeit für unruhr, mal nachzufragen, was L 60° eigentlich sonst noch so zu erzählen haben. Zu dem folgenden Interview erklärte sich Sänger Olli Helenius freundlicherweise per E-mail bereit.

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Ladytron: "Who said that? I've never heard anyone write that!"

LadytronFast eineinhalb Jahre nach der Veröffentlichung von „Witching Hour“ in England ist es seit April auch dem deutschen Konsumenten möglich, das gute Stück als offiziellen Deutschland-Release zu erwerben. Major Records sei Dank. Bei einer solchen Veröffentlichungspolitik muss man sich nicht wundern, wenn Ladytron in Deutschland trotz Clubhits wie „Playgirl“ oder „Seventeen“ immer noch nur als Geheimtipp gelten. Eigentlich schade, ist doch „Witching Hour“ das bislang beste Album der Liverpooler-Band.

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Die Happy: „Eigentlich ist es im übertragenen Sinne: Lebe glücklich!“

ImageLocker und burschikos, mit einer feschen Schirmmütze auf dem Kopf, außerdem sehr gut gelaunt begrüßt uns Marta, die wir als sympatische, energetische Powerfrontfrau von Die Happy kennen, im Café der Kulturfabrik zum Interview. In angenehmem Plauderton erzählt sie von der Doppeldeutigkeit der cherries, ihren Erfahrungen im Eiskanal und der Zusammenarbeit mit anderen Künstlern, insbesondere auch mal aus der Sicht einer Frau im Musik-Biz . Und warum ist es eigentlich so wichtig, gut zu leben? Marta Jandová - ein Star zum greifen nah und dabei unfassbar interessant! Aber lest selbst um einen Eindruck zu bekommen...

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A Hundred Times Beloved: "Live sind wir in erster Linie eine sehr gitarrige und laute Band!"

A Hundred Times BelovedWer schon immer wissen wollte, wie ein antarktischer Sonnenaufgang aussieht, der sollte schonmal nen Flug nach Feuerland und eine Seeüberfahrt buchen. Wer ihn hören will, der nimmt einfach Antarctic Sunrise von A Hundred Times Beloved. Elektronische und organische Sounds, Kälte und Wärme...Kontraste, die miteinander funktionieren. Das wirft Fragen auf. Hier ein paar Antworten.

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Atomic: „Die deutschen Oasis? Ja, kreizkruzifixnoamoal, i dra glei durch!“

ImageDavon, die deutschen Oasis zu sein, haben sich Atomic inzwischen erfolgreich und selbstbewusst losgelöst. Das war sozusagen nur die Starthilfe. Auf dem Weg nach oben als Britrockband aus der Provinz haben sie schon einstige Mitstreiter rechts und links am Wegesrand zurück gelassen und spielen ihren ureigenen Sound und ihre ureigenen Songs. Lest im Interview mit unruhr, wie sie früher CDs in einem Schnalz gemacht haben, und heute viel bewusster arbeiten, oder welche lustigen Verwechslungsgeschichten es über die Zwillingsbrüder – Begründer und „Doppelkopf“ der Band – gibt. Das ganze stelle man sich in einem sympatischen bayrischen Dialekt vor, der hier leider nur angedeutet werden kann…

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