Trisomie 21: "We are suspicious about politics"

ImageTrisomie 21 standen für ein atmosphärisches Geflecht aus Vintage-Keyboards, New Wave-Bassläufen und diesem merkwürdig, sperrigen Gesang. 1997 schien dann das Kapitel Trisomie 21 endgültig vorbei zu sein. Doch mit „Happy Mystery Child" (Le Maquis) meldeten sich die Franzosen 2004 zurück, um wenig später mit „The Man is a mix" noch eine 3-fach Remix-CD nachzulegen.

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Clan of Xymox: "Enchant me, mesmerize me..."

Twist of ShadowsIn den 80ern galt Clan Of Xymox als kontinentales Bindeglied zwischen Dead Can Dance und den Cocteau Twins und schaffte es mit der Mischung aus Synths und Gitarren sowohl Waver als auch die EBM-Fraktion zu begeistern. Aber schon früh zeichnete sich ab, dass der Underground-Status für die Band zu eng war und zum Ende der 80er wurden sie heftig von den Major-Labels umworben. Clan Of Xymox unterschrieben schließlich bei Wing/Polygram, verkürzten den Namen zu Xymox und veränderten damit auch ihren Sound in Richtung eines tanzbaren Wave-Pops. Nach 2 Alben (und insgesamt über 400.000 verkauften Exemplaren) war Schluss, die Originalbesetzung der Band, bestehend aus Anke Wolbert und Pieter Nooten zerbrach, das Wing-Label wurde geschlossen und Ronny Moorings machte fortan als Xymox alleine weiter. Mit den Neunziger kam Grunge und Manchester-Rave - Wave und Gothic war "dated". Diese Entwicklungen gingen nicht an Xymox vorüber und Ronny Moorings experimentierte mit Techno-Sounds und -strukturen, allerdings mit unterschiedlichem Erfolg (unterschätzt, weil sehr gut, ist das Headclouds-Album). Außerhalb von England nahm zu dieser Zeit kaum noch einer Notiz von der Band, zu sehr saßen Xymox zwischen allen Stühlen.

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Maurice Summen (Die Türen): "Es wiederholt sich im Leben mehr als uns allen lieb ist."

Endlich: Die Türen bringen wieder UnRuhr in unsere Zone - am 4. September in Mülheim im AZ und am 10. September in Dortmund im Cosmotopia. Herzen werden Nihilismus sein, Köpfe auch, Türen sowieso. Bevor das Mysterium zurückschlägt, tippte uns Sänger Maurice Summen seine Öde an die Fragen. Und dann gibt es ja noch die Story behind the doors...
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Kettcar - Reimer Bustorff: "...ein Prozeß zwischen diskutieren, ausprobieren und verwerfen..."

Von Kettcar habe ich eine neue Vokabel gelernt: Befindlichkeitsfixiert. Schön, oder? Was das bedeutet? Wer weiß. Vielleicht im Taxi zu weinen oder zu leben und zu sterben wie ein Toastbrot im Regen oder zu wissen, was anders wird, wohin es führt, wie viel es bedeutet, was hier passiert. Musik hören eben. Leben eben. Wieviel? So viel, wie geht. Du und ich und wieviel von deiner Befindlichlichkeit. Wurde aber auch Zeit, dass Kettcar sich mal wieder der Unruhrzone nähern. Am 21.08. spielen sie beim Rothaarfestival und am 17.09. in Bielefeld im Kamp. Dann geht es endlich ins Studio. Grund genug also, um Reimer Bustorff ein paar Fragen zu stellen.

 

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