Die Sterne, Alpha Boy School und Astra Kid, Ruhrfestspiele Recklinghausen, 01.05.2004

Ja, ja, ich weiß, es spielten auch noch Schomääh, Samba und schwarz/rot Atemgold 09 auf dem kleinen Ruhrfestspielvolksfestmusikfestival am 01. Mai in Recklinghausen. Aber ich habe sie weder gesehen noch gehört, weil ich zunächst noch Bernd Begemann huldigen und zwischendurch auch mal meinen anderen Daseinsgrundfunktionen nachgehen wollte. Und bevor ich hier irgendwelche Promotexte abschreibe, beschränke ich mich lieber aufs Wesentliche.

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Bernd Begemann, Ruhrfestspiele Recklinghausen, 01.05.2004

Die Ruhrfestspiele in Recklinghausen warten in diesem Jahr mit einem bemerkenswerten Musikprogramm auf. So spielen im Laufe des Mai nicht nur 2raumwohnung, Adam Green und The Notwist, auch das traditionelle Volksfest zur Eröffnung am 1.Mai barg bereits einige Juwelen im überbordenden Programm. Eine davon war Bernd Begemann, der bereits um13.30 Uhr ran musste, und zwar unglücklicherweise nicht auf der eigentlichen Musikbühne, sondern direkt am Anschluss an die Maikundgebung der Gewerkschaften. Da war die Laune natürlich erst mal im Keller.

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Naked Lunch im Kamp, Bielefeld, 22.04.2004

Was macht eigentlich ein gutes Live-Konzert aus? Perfekt abgemischter Sound? Eine vor Explosionen strotzende Stage-Show? Die Österreicher "Naked Lunch" hatten schon zu Anfang ihres Gigs nicht die besten Karten.

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The Wohlstandskinder im Zero, 23. April 2004

 "Kein Radiosong, ist mir zu lang, denn Sommertage fangen an". Diese Liedzeile wirkt nicht nur schmalzig, sie trieft sogar nur so vor kommerziellem Popgehabe. Doch wem gehört dieser literarische Genuss?

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FSK im FZW, Dortmund, 29.03.2004

Freiwillige Selbstkontrolle, das klingt nach gezügelter Leidenschaft, klingt danach, bloß nicht in exzessive und kaum zu bändigende Emotionalitäten abzugleiten. Und so kann man FSK auf der Bühne und wohl auch auf ihren Tonkonserven kaum ein Übermaß an Explosivem vorwerfen, eher schon an Subversivem. So auch beim Konzert im Dortmunder FZW.

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Blumfeld im Bahnhof Langendreer, Bochum, 01.03.2004

Als ich Mitte der 90er Jahre zum ersten Mal intensiv Blumfeld hörte, "L'etat et moi", spielte ich noch beschissen Gitarre und schrieb trotz meines schon greisenhaften Alters immer noch schmachtende Pennälerlyrik - meist sogar auf Englisch. Da war es nur logisch, dass ich klingen wollte wie Blumfeld - um mich zu verbessern natürlich. Bei mir hat sich nichts Wesentliches verändert. Ah, doch: Ich schreibe jetzt auf Deutsch.

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