No More - Dreams-Early Recordings 1980-82 (2005 Vinyl on Demand)

ImageVOD 23 ist die ganz große Nummer. Mit „Dreams - Early Recordings 1980-82“ erschien bei Vinyl on Demand eine Zusammenstellung mit den Songs der legendären Singles mit „Too Late“ (1980) und „Suicide Commando“ (1981), der 10inch „A Rose is a Rose“ (1982) sowie der ersten Tapes von 1980/81 und unveröffentlichten Minimal-Outtakes. No More gründeten sich 1979 in Kiel und hatten mit "Suicide Commando" ihren größten Hit, wenn auch erst Jahre nach der Erstveröffentlichung. Für nicht wenige war dies wohl eines der Lieder, die für die Wave-Sozialisationen prägend war.

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Test Icicles - For Screening Purposes Only (Domino)

Album-Cover For Screening Purposes OnlyWas würde passieren, wenn man Franz Ferdinand und die Blood Brothers zusammen in ein Studio einsperren würde und sie erst wieder raus dürfen, wenn dabei ein Album rumgekommen ist?

Ihr wisst es nicht? Ich auch nicht. Aber ungefähr so könnte das Ergebnis klingen…

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Robots in Disguise - Get RID (2005 Crosshair Music)

ImageGanz normal waren diese Damen ja noch nie, vor allem live. Nach ihrem selbstbetitelten Debüt geht es mit „Get RID“ in Runde zwei. War die bisherige Musik schon ein wilder Mischmasch aus Electroclash und Indie mit gehöriger Punkattitüde, wird auf „Get RID“ das Ganze noch mal mächtig verschärft. Auf die ruhigen Indietronic-Stücke wie „DIY“ wird verzichtet, statt dessen ist jetzt nur noch Disco angesagt. Aber was für eine!!! Eigentlich klingt die Musik genauso wie das Cover aussieht oder in Vergleichen ausgedrückt: Robots in Disguise klingen wie eine Mischung aus Peaches und LeTigre unter der Diskokugel.

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2LHUD - Steckdose>>Licht (2005 free tone)

Zweiluut heißt dasJunge Männer schreien Systemkritik, elektrische Gitarrenbratakkorde, ungestümer Bass, Leistungssport am Schlagwerk, 13 Stücke in 41 Minuten. Na sicher ist das Punk! Es ist der PunkReggae-DubCore-Arschtritt deLuxe von 2LHUD aus Köln.
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ø - "kantamoinen"

ø - "kantamoinen"eine neue ø und ein panoptikum der miniaturen.
sehr soundtrack- und skizzenhaft, oft ohne jeden beat, bietet mika vainio eine zwischen 1999 und 2004 in barcelona, wien und berlin angelegte sammlung dar, die sich ganz auf die einsame prägnanz seiner sounds verlässt und hier eindeutig auf flächen setzt. und die nähe zu manchem auf raster-noton betont (z.b. bei "monneista viimeinen / last of the catfishes").
ambient, ja, aber fordernd; die kürze vieler stücke, die laut-leise dynamik (auch zwischen einzelnen stücken) und die immer irgendwie geisterhaft wirkenden harmonien verhindern jedes einlullen. allein der abschluss ("kotiin / to home") stellt sich ganz hinter seinen titel; mollig und versöhnlich.
schöne grüße
n
http://www.sahkorecordings.com

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Seeed - Next! (2005 Warner)

Sie reiten wiederIn Berlin gibt es noch eindeutige Mehrheiten. Seeed hat intern eine solch satte Mehrheit aufgebaut. Hatte die Rootsfraktion des 11-köpfigen Gremiums beim zweiten Album 2003 noch Einfluss, wurden sie nun deutlich überstimmt. Das Programm heißt Dancehall und das nun erschienene dritte Album ist Ausdruck der neuen Mehrheitsverhältnisse. Oder des Despotismus‘?

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