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Harmful: "Jetzt sind wir natürlich voller Tatendrang!"

by Christian Wagner
Harmful mit Bill (2007)
Die Frankfurter Band Harmful kann auf einen interessanten Werdegang zurückblicken: 7 Studioalben in 15 Jahren, bei denen sie eine Entwicklung von sehr noiselastigem Sound bis hin zu Rock mit deutlichen Pop- und sogar folkloristischen Einflüssen durch gemacht haben. Im Laufe der Zeit waren sie Support für Größen wie Iggy Pop, Prong, Machinehead, Clutch oder Slayer (mit denen sie sich auch im Fußball duellierten), spielten aber auch immer mal wieder vor Zuschauerzahlen unter 100 - der richtige Kick blieb auf Dauer aus. Dabei hat sich die Band immer ihren ureigenen Stil, der nirgends so recht einzuordnen ist, erhalten. Gerade darin sowie in der stetigen Innovation, die noch dazukommt, und auch in ihrer Leidenschaft für die Musik sehen Harmful ihre Stärken. Deswegen gibt es sie immer noch, oder sozusagen nach 1 1/2 Jahren Pause wieder, denn nun haben die für diesen Sommer wiedervereinigten Faith No More sie auf ihre Support-Wunschliste geschrieben (siehe Review ). Das kann nur gefährlich genial sein!

Nach 1 1/2 Jahren Pause wieder in Sachen Harmful unterwegs, was für ein Gefühl ist das?
Erstmal überraschend, weil wir das eigentlich nicht vorhatten, weil wir gesagt haben 'Wir machen ne Pause und schreiben ein paar Lieder und fangen irgendwann wieder an n neues Album aufzunehmen. Das Konzert war jetzt echt ne Überraschung. Man hat uns angerufen und gefragt, ob wir's machen wollen und da haben wir gesagt 'Natürlich!' Ja, und so kam das und überraschenderweise ist es so, das es gut klappt nach so ner langen Zeit. Wir haben schon echt 1 1/2 Jahre nicht mehr zusammen gespielt, das wie eigentlich beim letzten Konzerttag noch so.

Von der Gründung der Band 1992 bis 2009, das sind 17 Jahre, was für eine Beziehung hat man da zu seinen Bandkollegen? Wie gut kennt man sich?
Ja, natürlich ne sehr intime - also intim nicht im sexuellen Sinne natürlich, ja - aber ne Beziehung die man so mit anderen Menschen nicht hat, weil man ne Leidenschaft teilt, die man mit Freunden nicht teilt. Wenn man n Bier trinken geht, das ist nicht dasselbe. Man arbeitet ja immer an einer Sache zusammen und versucht auch die Geschmäcker der anderen zu berücksichtigen ohne sich selbst zu wenig einzubringen. Das ist manchmal auch mit Kampf verbunden, man kann aber schon sagen, dass das n sehr intimes Ding ist, und wir haben auch mal gesagt, dass ist Familie halt, ja. Insofern ne gute Familie wie bei andern auch: es gibt mal Streite, mal keine und Hochphasen, Tiefphasen. Die Liebe zur Musik die hält uns halt zusammen. Das ist halt schon super, und die Zeit vergeht schnell wie du weißt, und dann sind's 17 Jahre.

Das ist schon ne Leistung...
Ja, das ist schon heftig, finde ich auch.

Wie es zu der Pause kam  und dazu, dass ihr wieder losgelegt habt hast du schon n bisschen erzählt. Diese persönliche Einladung hat also ne große Rolle gespielt?
Dazu muss man ja sagen, der Billy (Anm. der Red.: Bill Gould, Bassist der ersten Stunde bei Faith No More) hat unser letztes Album (das Album "7" vor gut zwei Jahren) produziert. Im Studio haben wir ja gemerkt, dass das super funktioniert, menschlich auch, und da kamen wir drauf, vielleicht hat er ja Lust, mal n paar Konzerte zu machen, und daraus ist dann etwas mehr geworden, schon ne richtige Tour durch Europa. Da sind wir natürlich auch zusammen gewachsen. Wir sind jetzt keine dicken Freunde geworden, wobei der Aren (Anm. der Red.: Sänger von Harmful) und er schon so eher da sind, aber für den Billy ist natürlich dann jetzt Frankfurt die Verbindung zu uns. Deswegen kam ihm das glaub ich auch so in den Sinn:'Ey, wir spielen in Frankfurt, da müssen wir zusammen da spielen, meine Homies...' oder keine Ahnung (lacht). Aber es war immer noch ne Riesenüberraschung, weil es wusste keiner von der Reunion und das das jetzt alles so schnell ging, war auch n bisschen überraschend.

Er hat aber dann Gitarre gespielt bei euch?
Bei uns hat er Gitarre gespielt. Ich bin ja der Bassist, hätte keinen Sinn gemacht, das jetzt so hinzubiegen, dass er unbedingt Bass spielt.

Konntest du denn aus der Zusammenarbeit was mitnehmen für dich als Bassist?
Durch die Tour nicht, aber so allgemein vorher schon. Er ist immer n sehr direkter Typ, er macht nie viel Schnickschnack würd ich sagen und denkt nicht zu viel über Sachen nach. Da ist er relativ spontan und das hat man ja bei Faith No More auch so direkt. Auch die Schlagzeuggeschichten da sind immer wie ne Maschine und das knallt und fertig! Das muss nicht filigran sein. Das hatte ich jetzt nicht durch die Tour mitgenommen, sondern schon vorher, weil ich ja auch n Fan von der Band bin.

Durch was ist der Kontakt entstanden? Es gab einen Coversong von euch?
Ja, das mit dem Coversong ist richtig, wobei dadurch nicht der Kontakt entstanden ist. Ich hol kurz aus... Der Aren, unser Sänger, und ich, wir kennen uns seit wir so sind (zeigt ungefähr die Größe von einem Meter), und wir haben beide diesen Traum gehabt ne Band zu machen, haben dann halt jeder gesagt: 'Ich will Gitarrist werden!' - 'Ich Bassist!' und so. Da hat uns halt n Schlagzeuger gefehlt. Wir haben irgendwann einen gefunden und Bluessachen gespielt. Wir wollten aber eigentlich mehr so Sachen machen wie jetzt: Rock und hart und heftig. Da haben wir ihn gefragt: 'Kennst du die Gruppe Black Sabbath?' Da hat er gesagt, er kennt "War Pigs", das Lied. Er kannte das so, wie Faith No More das spielt, dann hat er das halt so gespielt und wir haben uns schon gewundert, das klingt ganz komisch, der spielt das ja auch anders bei Faith No More... Aber es hat funktioniert, das war so der Urknall für die Band und seitdem haben wir uns ja gefunden. Deswegen ist es heute wieder witzig, dass wir mit Faith No More spielen, weil die eigentlich durch ihre Version, die er ja kannte, uns zusammen gebracht haben. Und wenn du jetzt so überlegst, dann ist das schon ne komische Sache, das ist wie ne Fügung, dass es jetzt so weit kommt, dass wir mit diesen Leuten auch spielen, weil - wie gesagt - die waren ja aufgelöst... Und das die wieder zusammen spielen, das ist schon krass.

Und der Kontakt zu Billy Gould?
Genau, der kam über'n Frankfurter Freund, der ist auch Musiker, Sänger in ner Band gewesen früher Megalomaniax - die gibt's aber nicht mehr - und der tourt halt in der Welt rum und kennt halt zig Leute, u.a. Billy auch. Durch ihn haben wir den Kontakt sozusagen bekommen... Der Billy ist n sehr offenener Mensch, interessiert sich sehr auch für andere Musikrichtungen. Er ist auch n bisschen in den Osten Europas verliebt, weil er da ein bisschen Wurzeln hat. Also wir sind nicht die einzige Band die er produziert hat, und hat auch in Slowenien Bands produziert. Er fand es gut und unsere Zusammenarbeit war echt super, man fühlt sich natürlich schon geehrt. Es war mehr als nur Job erledigen, so denken wir zumindest.

Eure Internetseite klingt nun sehr nach Tatendrang, ist definitiv ein neues Album in der Schmiede und weht wieder deutlicher Bandwind?
Ja, schon, auf jeden Fall, kann man so sagen. Wir haben die Pause schon sehr ausgenutzt, wir haben wirklich nichts gemacht.

Der Sänger hatte doch ein Soloprojekt?
Ja, ...es ist dann auch wieder fast gelogen, wenn wir sagen, wir haben nichts gemacht (lacht), weil so faul können wir dann doch auch nicht sein am Ende, aber wir brauchten schon ne Pause von der Gruppe Harmful. Wir haben seit 15 Jahren keine Pause gemacht, die längste wo wir nichts zusammen gespielt haben, das sind 3 Wochen gewesen, ...lass es mal 6 Wochen gewesen sein, und das über 15 Jahre... Wir haben gesagt: 'Komm, jetzt ist es mal Zeit...' Dann kamen noch private Sachen dazu, Familie und so, das hat super gepasst. Und interessanterweise, - das hab ich ja eben gesagt - das fühlt sich jetzt an, als wenn das gar nicht da gewesen ist, kann man fast sagen. Wir sind nicht aus der Übung, sondern das hat gleich funktioniert, das war super. Jetzt sind wir natürlich voller Tatendrang, wir haben auch schon viele Songs geschrieben, die müssen wir halt ausfeilen noch. Wir überlegen uns grad, was für ne Richtung wir machen wollen. Wie wollen wir produzieren - schnell, langsam - oder was wollen wir transportieren?

Chris in AktionDu hast mal in einem älteren IV gesagt, dass beim Songwriting erst mal  ja Bass und Gitarre da sind. Was für Weichen kannst du da schon stellen in Richtung der Musik, also für die Atmosphäre zum Beispiel?
Ich kann jetzt nur für mich sprechen. Ich versuch das immer so zu machen, also wenn man so n bisschen rumspielt auf der Gitarre oder aufm Bass - also ich komponiere auf der Gitarre oder auf dem Bass - ich versuch nicht was zu kopieren, sondern ich denke das sind so meine Harmonien, die ich mag. Dramaturgie und Melancholie gefällt uns halt auch sehr gut, und das versuchen wir dann automatisch irgendwie auszuspucken - n gelungenes Riff oder n Lick, und manchmal hat man schon ne Idee, was für'n Schlagzeug das sein könnte. Man hat's im Kopf und das hilft einem, das Lied weiter zu spinnen. Da hat man so ne gewisse Struktur im kopf, auch wo's hingehen soll - eher n schnelles, lautes oder so, das weiß man dann schon. Oftmals stellt sich dann in der Realität heraus, wenn man dann mit dem Schlagzeuger spielt, dass der Rhythmus gar nicht passt, den man im Kopf hat, dass das Lied dann von der Richtung, die man im Kopf hat, gar nicht erreicht wird, und dann ändert sich so viel ganz schnell. Das Beste ist, wenn der Schlagzeuger ne Idee hat, die musikalisch passt, und das einfach kickt. Das ist dann das Richtige einfach. Über 15 Jahre merkt man das schon, da nicht lange rumzumachen.

Jetzt eine bisschen schwierige Frage vielleicht... Kannst du die bisherigen 7 Alben in je zwei Adjektiven beschreiben (Anm. der Red.: Harmful, Apoplexy. 136, Counterbalance, Wromantic, Sanguine, Sis masis, 7)?
Die erste würd ich sagen war einfach wild und laut, genau das wollten wir auch sein.

Sagt der Name auch schon aus?
Genau! Wir haben n bisschen Hass gehabt in übertriebener Weise. Wir wollten einfach ausbrechen, und da wollten wir wild sein und nicht langweilig. Die zweite Platte war dann schon so n bisschen... - na ja, die war weniger wild und n bisschen überlegter. Die dritte, die war melodiös und abwechslungsreicher, würd ich sagen. Die Platten davor waren relativ monoton in ihren Liedern.

Das passt dann auch zum Namen... Counterbalance?
Kann man so sehen, ja klar, Gegengewicht heißt das ja, und das ist auch so das Ding gewesen, was wir immer verfolgt haben, dass der Weg zur Weiterführung findet, was mit so Titeln natürlich auch gezeigt wird.

Wie zum Beispiel auch bei dem nächsten...
Bei Wromantic, da haben wir versucht n bisschen mehr dieses melodiöse auszuspinnen, und deswegen würd ich sagen, dass es da melodiös-rockig war. Und Sanguine heißt ja - das ist gar nicht so einfach, das im Lexikon zu finden oder im Wörterbuch - heißblütig heißt das glaub ich, und das kann ja positiv oder negativ sein. Sanguine ist - ich würd im Nachhinein sagen - ne schwere Platte, ja. Wir waren da n bisschen gefangen von unserem Umfeld, von dem was da war, das war ne schwere Zeit, und so klingt diese Platte auch n bisschen, also da waren wir nicht so frei. Die ist schon n bisschen schwer und nicht so frei wie davor. Da war dann der Tod von Arens Vater und so... Das ist gar nicht so einfach, das merkt man oftmals erst im Nachhinein, was für nen Einfluss das auf deine Platte hat. es war auch nicht so klar, wo wir hinwollten, es war n bisschen konfus kann man fast schon sagen. Wir haben dann noch die Stimmung komplett geändert mitten im Aufnahmeprozess, was eigentlich tödlich ist. Und Sis Masis find ich war so ne Loslösung, die war locker und frei. Da ist zum Beispiel "Tempted to complete", n sehr verspieltes Lied von uns, das schon so n bisschen bluesig ist, das haben wir vorher nie gehabt so was. Oder "Art fo rebellion" ist für viele n Hit, das ist für uns n sehr schweres Lied, weil wir uns nicht mehr so 100%ig damit identifizieren können. Aber genau deshalb kann ich sagen, dass die Platte locker und frei ist, weil wir das im Studio geschrieben haben, das ging so schnell. Wir wollen halt immer weg von dem Schema, was wir vorher hatten, sonst wiederholst du dich ja. Das ist auch wahrscheinlich für n Fan nicht so einfach. Wenn er weiß, er kriegt Metal jede Scheibe oder Industrial oder was weiß ich, dann weiß er worauf er sich einlassen kann, aber wenn er's nicht weiß, dann tut er sich sicherlich auch mal schwer. Und die 7 war - hmmm - die Perfektion von Sis Masis, absolute Weiterführung, wir wollten melodiös sein, rockig, bisschen wild, aber alles bewusst. Das ist auch der Hauptunterschied.

vier aus sieben CDsDie Remixe, sind das noch mal extra Versionen? Die klingen ja schon eher n bisschen nach Breakbeat oder so?
Die sind auch zum Download da. Das war eigentlich ne ganz simple Sache. Wir haben n Freund, der heißt Claus und sein Pseudonym ist Rotoskop der ist n Freund von unserm Plattenfirmenchef, der hat uns einfach gefragt. Ich hab ihm dann die Dateien zugespielt und er hat das dann gemacht, er wollte das. Bei uns ist das so, wenn einer nicht will, dann will er nicht und wenn er Lust drauf hat, dann hat das ne gewisse Energie. Wenn man die einfach so lässt, dann kommt bestimmt was Interessantes dabei raus. Genauso war's. Wir hatten da jetzt keine Ambitionen, ne Single zu veröffentlichen oder das kommerziell zu verwerten, und das hab ich ihm auch gesagt. Er auch nicht, er hatte einfach Lust dazu, weil er grade die zwei Lieder super fand, und das find ich hat er auch gut gelöst. Wir sind aber jetzt eigentlich keine großen Fans von Remixen. Deswegen ist es auch nie kommerziell erschienen. Wir haben gesagt: 'Komm, wir veröffentlichen's jetzt. Deine Arbeit ist super geworden!' Das sollten zumindest n paar Leute wissen.

Wir haben schon im Ansatz drüber geredet. Ihr habt mal gesagt - und dem kann sicher fast jeder Musiker, zumindest Rockmusiker zustimmen - dass sich eine Band immer wieder neu erfinden sollte. In welche Richtung scheint es bei euch zu gehen: poppiger oder wieder Leute erschrecken?
Das haben wir uns bei dem Set hier auch schon gefragt: 'Was machen wir?' Das ist gar nicht so einfach, weil wir - wie du's ja auch jetzt weißt - 17 Jahre zusammen sind, und da haben wir ganz verschiedene Phasen von Musik und Musik machen gehabt, und das in einen Set von 45 Minuten zu packen, ist auch sehr schwer.

Auch für den Hörer...
Genau. Es ist schon echt ne sensible Sache, weil man kann kein Lied der ersten Scheibe mit einem ganz neuen verbinden, das geht nicht. Also wenn wir den Bruch hören, das es so kontrastreich ist, dann hört das der Zuschauer auch. Wir wollten schon ne Homogenität schaffen, das haben wir was den Set angeht hier hingekriegt. Wir wollen schon was Altes von uns zeigen, aber in guter Kombination mit was Neuem, es ist so n Querschnitt.

Auch ganz neue?
Ganz neue haben wir noch nicht. Wir haben ein Lied zusammen komponiert, wo wir noch keinen Text zu haben. Wir haben 10, 12 Lieder die stehen instrumental. Und wegen der Platte, da sind wir uns einig, wir reduzieren das immer auf ein, zwei Worte: riffbetont oder nicht riffbetont (lacht) und da haben wir gesagt: 'Eigentlich nicht riffbetont.' Wir haben unsere besten Riffs schon geschrieben, die von den ersten paar Platten, wo die harten Riffs dann schon dominiert haben und wir würden sagen, dass wir jetzt mehr Atmosphärisches machen wollen. ich hätte auch nix dagegen, wenn wir wieder etwas längere Lieder schreiben würden.

Thanx !!!Das ist mir auch aufgefallen, viele sind unter drei Minuten...
Es ist halt interessant zu merken, wenn du dann dastehst, du spielst dein Lied mit dem groben Schema, was du im Gehör hast. Das ist schon sehr ähnlich immer. Du versuchst dann aus diesem Schema auszubrechen und du findest, 'OK, dieses Lied braucht an dieser Stelle jetzt nicht mit Drumbeat anzufangen, die Drums steigen erst viel später ein und der Bass dann auch, machst n ganz langes Gitarrenintro und steigerst dich dann langsam. Der ausschlaggebende Punkt war bei mir dann zum Beispiel, dass ich nicht nach drei Minuten auf der Bühne stehen möchte und nen Applaus abwarten möchte - jetzt übertrieben gesagt - sondern n bisschen in den Song reinfallen lassen können. Das geht natürlich besser wenn du n langes Lied hast. (Wir diskutieren ein wenig über die optimale Länge für Lieder live, im Radio, etc. und Chris bringt es auf denPunkt.) Wenn ein Lied kurz sein muss oder möchte, dann merkst du das ja auch als Songschreiber oder als Band.

Jetzt stellt sich die interessante Frage: Wird Billy heute bei euch was spielen?
Wir haben auch schon drüber gesprochen, es wär schon witzig. Die Verbindung ist ja da, er hat ja bei uns mitgespielt und er hätte es machen können. Also keine Überraschung: Er macht's nicht. Ich muss ganz ehrlich sagen, ich fänd's n bisschen komisch, wenn ich als Zuschauer dastehen würde und würde jetzt jemand von der Hauptband sehen bei der Band davor. Du kennst das, du wartest auf die Hauptband und du hast vorher noch keinen davon gesehen, wenn er dann bei uns auftaucht... Wär zwar cool, aber wird nicht passieren.

Und anderes herum?
"War pigs" zusammen war ne Überlegung, wär echt der Hammer gewesen, aber das haben die nicht auf ihrer Setlist.

Famous last words:
Das ist immer schwer... Hört euch unsere neue Platte an, wenn sie fertig ist, ist bestimmt cool!

Vielen Dank an Chris für dieses wirklich interessante und tiefgehende Gespräch über Musik und allem was dazugehört!

Links:
www.myspace.com/sismasis
http://http://www.harmfulweb.com