Ein Traumstart von Tom Misch

Der 21-jährige Misch aus dem Südosten Londons hat im Sommer seine Debüt-LP "Reverie" veröffentlicht, die Beats à la J Dilla mit Gitarren, die an John Mayer erinnern und vereinzelten Free-Jazz-Elementenverbinden und in überraschende Arrangements und sommerliche Soul-Harmonien münden.

Jetzt geht er auf seine erste internatinale Tour als Headliner und...alles ausverkauft! Auch unser Hinweis auf sein Konzert im Kölner Luxor am 30.11. kommt zu spät und ihr guckt leider in die Röhre.

Ihr müsst euch mit dem neuen Video zur Single "Watch me dance" begnügen, dass in Zusammenarbeit mit dem Künstler Edmond Stanbury entstand. Stanbury erschafft vergängliche Strand- und Sandgemälde, die die Brandung irgenwann wieder wegwischt, wie der Schwamm die binomische Formel auf der Schultafel. Wünschen wir Tom Misch, dass sein plötzlicher Ruhm weniger flüchtig ist.

3 x 3 = 3 - The Buttering Trio

Das Trio veröffentlich sein drittes Album, obwohl heute nicht der 3. März ist. Schlecht geplant, aber jetzt ist "Threesome" draussen. Snoop Dog hält es für "dope as fuck", um es zu Beginn auf den Punkt zu bringen. "Threesome" vereinigt fette Beats, Elektronik, obskure Sounds, Orientalisches, Funk. Dabei hört sich insgesamt auch irgendwie nach Jazz an. Jazz muss schließlich oft herhalten, wenn es sonst schwer zu beschreiben ist. Generell ein nicht ganz einfacher Sound, den man eher nicht nebenbei beim Zähneputzen hört.
Die drei Israelis haben ihren ersten Output bei Studiojams in Berlin produziert. Für das neue Album sind sie in der Welt rumgereist und haben in drei unterschiedlichen Studios aufgenommen, was den Songs eine zusätzliche Prise Vielfalt beschert als sie ohnehin schon besitzen. "Unexperienced" ist die erste Single aus dem Album und das Video dazu ganz schön unanständig. Gucken?

dirk serries microphonics „resolution heart“

DirkSerriesMicrophonicsResolutionHeart klein„this is the end. play louder.“

kurz und knapp und eindeutig. ein weiteres projekt von dirk serries wird beendet. ganz bewusst, mit ansage und trotzdem wieder einmal überraschend: microphonics, entstanden in der endphase seines ersten post-vidnaobmana projekts fear falls burning, schien bisher so etwas wie „das“ solo-projekt von dirk serries zu sein; obwohl oder gerade weil es im laufe der zeit so viele mutationen durchlaufen hat. und auch, weil es nie kollaborationen von microphonics mit anderen gab.

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skrei „cörengrätö“

skrei Coerengratoe kleinskrei ist das noise-alter-ego von giuseppe capriglione; er selbst nennt es dagegen lieber sein drone-projekt

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omphalocele „i“

omphalocele I kleindrum / electronic zusammenarbeit, live aufgenommen ind er „hutfabrik lembert“, augsburg.

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