Als Deutscher muss man sich für vieles schämen. Doch auf unsere Umlaute können wir stolz sein. Denn nur wenige besitzen so etwas. Wenn sich nun eine Band aus Australien Rüfüs nennt, zeugt das vermutlich von einer gewissen Liebe zu Deutschland, was für Künstler aus Ozeanien gegenwärtig nicht unüblich ist.
Die drei Rüfüsse haben sich daher auch in Berlin-Friedrichshain niedergelassen. Das deutet hin auf Coolness, nicht auf übertriebene Hipness. "Am Ende unserer Tour durch Europa beschlossen wir, für zwei Monate in Berlin zu bleiben", erinnern sie sich. "Wir richteten uns in einer Wohnung in Friedrichshain ein Studio ein und verkrochen uns vor dem kalten Wetter in Deutschland und schrieben das neue Material". Unterbrochen wurden die Songwriting- und Aufnahme-Sessions lediglich von Club- und Konzert-Besuchen in der deutschen Hauptstadt. Die aktuelle Single "Like an animal" klingt nach feinem Eleoktropop. Man sollte sich aber nicht zu sicher sein, ob das auch für das im Januar 2016 erscheinende Album "Bloom" zutrifft.
Früher, ja früher...war nicht alles besser. Aber einiges anders. Früher nämlich, da war Slonesta im Reggae und Dancehall zuhause. Nun hat er davon die Nase voll, gestrichen voll. Alles vergessen. Heute heißt er nur Slona und macht Zukunftsmusik, von der er nicht weiß, ob er's selber Rap nennen soll. Doch Reste sind geblieben. Slona punktet immer noch mit gewitzten Texten und sein neuer Track „Roll“ wird von Jaqee gefeatured, die er als Slonesta bei Rootdown Music kennen und offenbar schätzen lernte.
Kitsunés 17. Hauscompilation trägt den Titel „The world wild issue“ und erscheint am 23. Oktober. Wieder einmal schaut das Pariser Label in der Welt umher für uns. Was macht denn der Pop in der Welt dieser Tage? Er ist von Mexiko bis Australien, von Brasilien bis Berlin überwiegend cool bis sehr cool. Den Eindruck erweckt die neuerliche Zusammenstellung der ebenso coolen Labelmanager.
Sie sind eine Institution in New Orleans. Seit 20 Jahren präsentiert die Hot 8 Brass Band ihren fulminanten Blechklang. Bei den ständigen Gastspielen auf den Street Parades ihrer Heimatstadt gehört „Papa was a rolling stone“ bereits seit Jahren zum Repertoire. Zum 20. Bandjubiläum wird der Song erneut aufgelegt und zum demnächst erscheinenden Jubiläumsalbum „Vicennial“ gehören. Und selbstredend zum Programm der nun angekündigten Geburtstagstour.
Ein Album, dessen erstes Stück „Return of the dread“ heißt, ist natürlich prädestiniert für einen Re-Release. Also veröffentlichen Dreadzone ihr 2001-Album „Sound“ am heutigen Tag erneut. Und das als CD und Vinyl.