An dieser Stelle empfahlen wir bereits im letzten Jahr wärmstens Die Dschungel als Westberliner Sound für das kommende Jahrzehnt. Glücklicherweise haben die vier Jungs nicht so lang gewartet. Die Dschungel sind am Ball geblieben und haben jetzt die Single "On the run" auf dem Markt.
"On the run" gibt es mit weiteren drei Stücken als EP, die damit weiter diesen Gitarrenwaveindiepunk aus Berliner Bunkern featured. Das klingt zwar oft nach alten Vorbildern, aber dabei immer frisch und vor allem geradeaus und ungehobelt. An Die Dschungel hat noch kein Produzent Geld verdient. Das ist daher nicht der angenehme Hintergrundsound für's späte Frühstück. Vielmehr der Kick für den Start in die lange Nacht. Also: Wo geht's hin, du einsamer Hund!
Man wünscht sich, der Busverkehr im Ruhrgebiet liefe so cool und geschmeidig wie der "Night bus" von Slim. Der heute veröffentlichte Track der einen Hälfte der Summer Twins ist ein schönes Stück entspannter Hip Hop mit lockeren Beats und einem Rhodes Piano, das vor Understatement strotzt.
Diese Musik klingt tatsächlich wie der Name des Künstlers. Der natürlich nicht in echt French Kiwi Juice heißt. Sondern Vincent Fenton, aber als Kiwisaft sein Debüt im Jahr 2017 ablieferte. Zeitgemäße, jazzige Produktionen sind auf dem Album, die sich sehr geschmeidig zwischen verschiedenen Genres bewegen.
In 2017 hat Joe Corfield das beachtliche Album "Patterns" veröffentlicht. Seitdem ist der britische Beatschmied ein Versprechen in der Szene. Mit zurückgehaltenen, aber doch ziemlich funkigen Beats, jazzinspiriert und sehr cool, hat Joe sich in den Fokus gespielt. Und wenn es passt, schreckt der Mann aus Birmingham auch nicht vor ungewöhnlichen Sounds zurück, bleibt dabei aber immer in ganz entspannter Position.