Hinhören und Fresse halten - The Senior Allstars im Keuning-Haus Dortmund 08/03/13
Wenn es euch gefallen hat, erzählt es weiter", sagte Markus Dassmann am Ende des Dortmunder Auftritts. „Dann sind wir beim nächsten Mal doppelt so viele", ergänzte er sarkastisch.


TV-noir Konzert im Bahnhof Langendreer: Jonas David und (Herr) Honig, der wirklich genauso heißt und spontan eingesprungen ist für die erkrankte Polyana Felbel...
Als am Ende des einstündigen Gigs Florian Horwath seine beiden Mitstreiter in die Arme nahm, um die verdienten Ovationen der Zuhörer in Empfang zu nehmen, sah es fast aus wie stolzer Papa mit Söhnen. Nichts hätte besser den familiären Touch dieses Wohnzimmerkonzerts unterstreichen können.
freis kunst territorium, bochum: thepostrock präsentiert thisquietarmy und aidan baker, auftakt der europa tournee der beiden. nicht meditative kirche, sondern ehemaliger verwaltungsbau, im positiven sinne trashige zwischennutzungs-kunst-atmosphäre, versteckt im niemandsland.
jefre cantu-ledesma und barn owl live in der christuskirche. und dank des engagements einzelner, die ihr mittlerweile zu schätzen gelernt habt, ist es nicht notwendig, dafür nach köln oder wohin auch immer zu fahren. bochum, christuskirche, reicht völlig und ist ohnehin der perfekte rahmen (optisch wie akustisch) für die soundbildhauerei dieser (und vergleichbarer) protagonisten.
ein zweites mal
das 100ste release und wieder eine tonefloat nacht, diesmal tilburg, paradox.
freitagabend, feierabend, ab nach dortmund ins subrosa, denn aidan baker und rivulets treten dort auf. die letzten konzerte in der umgebung des subrosa waren echt gut, wie scott kelly in der pauluskirche oder dirk serries und n im keller des künstlerhauses. erwartungen also groß.
eigentlich ja kaum zu glauben: da habe ich zwar schon immerhin einmal
die hallen mit sunn o))), zusammen mit peter rehberg als KTL in den kleineren läden und hier, in köln, vor erstaunlich altem publikum. …erreicht KTL eher nicht die jüngeren?
als label neben dem identitätsprägenden kerngeschäft auch noch obskurere sachen an bord zu haben ist das eine, diese bandbreite aber auch noch bei einem zweitägigen festival mit 16 bands auf die bühne zu bringen und das puplikum dabei zu begeistern, ist dann schon eine andere nummer.
ungewohnte situation: leute mit bunten schildern um den hals in der stadt und die sprechen auch noch in zungen…. also: leute, die hier sonst nicht zu sehen sind und das auch noch stadtbildprägend. plus überall ankündigungen von veranstaltungen und austellungen an orten, die sonst, auch mal zu recht, anonym bleiben: isea 2010.