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aun "alpha heaven"

Geschrieben von N am . Veröffentlicht in Tonkonserven

Aun Alpha Heaven kleinaun im "alpha heaven", dem höchsten himmel. wie auch immer der titel gemeint ist, "alpha heaven", die platte, führt weiter, was "full circle", die perfekte 10" in 2012 bereits andeutete: nicht mehr ein düsteres gespinst von gitarren und elektronik plus vereinzeltem gesang oder auch shoegazerartige ausflüge (wie auf "phantom ghost", 2011), sondern: synth, sequenzer, space.

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((witxes)) "a fabric of beliefs"

Geschrieben von N am . Veröffentlicht in Tonkonserven

witxes a fabric of beliefs kleinwiederum eines der ambient-projekte, die diese etikettierung in einem deutlich weiter gesteckten rahmen ausfüllen als die genrekollegen, deren soundästhetik und haltung zum trackaufbau z.b. allein auf fokussierter flächenschichtung basiert. ((witxes)), das projekt von maxime vavasseur dagegen ist eine enge verbindung von elektronischen und akustischen (im sinne von: mit nicht elektrischen instrumenten erzeugten) sounds. und, ebenso, eine verbindung von flächenhaft inspirierten aufbau und, auf einigen stücken, teils fast offensiver rhythmik (die aber meist weniger auf „echter" perkussion beruht als auf einem pulsen oder musikalischer taktung durch andere elemente...). und das schwerpunktmäßig überraschenderweise bereits am beginn der vö, auf den ersten stücken.

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amboo „zu reden gibt es nichts“

Geschrieben von N am . Veröffentlicht in Tonkonserven

amboo zu reden gibt es nichts klein„um diese zeit fahren die straßenbahnen selten", „im schlachthof ist hochbetrieb", „die blicke der vorübergehenden sprechen für sich", „stille zwischen den gärten", „der zirkus ist vorbei"; der titel und die namen der fünf stücke erzeugen eine seltsame verlockung; fast absurd, dadaistisch. gleichzeitig irgendwie atmosphärisch. mit einem hang hin zu einer nicht weiter formulierten dunkleren seite. aber einer, die sich hinter anderen ecken befindet als die dunkle seite, zu der sich die meisten hingezogen fühlen, wenn sie in diese eintauchen oder mit ihr arbeiten wollen. oder die sie auch nur meinen, wenn sie von ihr sprechen. eine, die ihre abgründe geschickt verbirgt und kein problem hat, dafür auch einmal unschuld vorzutäuschen. die aber dann um so mehr rätsel aufgibt, hat man sie als das erkannt, was sie hinter ihrer maske ist.

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boris „präparat“

Geschrieben von N am . Veröffentlicht in Tonkonserven

BORIS praparat kleinallgemeiner tenor: irgendwie auf dem absteigenden ast. und jetzt: „präparat". und die vielfalt in einheit. aber von vorn: wenn die japanischen boris ein nicht ganz einfaches (mehr oder minder) deutsches wort zum titel der neuen lp machen, kann das doch nur heißen, dass dieses für sie irgendwie witzig klingt oder dass sie die bedeutung des begriffs für die thematik der platte durch die wahl als titel ganz besonders betonen wollen. da ich einfache lösungen mag aber nicht zu einfache, vermute ich einfach letzteres. zumal es auch wie geradezu perfekt passt. zur erinnerung: unter den verschiedenen bedeutungen des worts „präparat" ist auch die, die für das herausarbeiten von etwas (kleineren, von details) aus etwas (größerem, ganzen) steht...

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signalsundertests „nascent“ loop- tape edition

Geschrieben von N am . Veröffentlicht in Tonkonserven

signalsundertests nascent tape kleindie musik von signalsundertests als reinen ambient bezeichnen zu wollen greift, wie die bisherigen veröffentlichungen eindrucksvoll belegen, zu kurz; zu vielschichtig ist das, was hier um die gitarrenbasierten atmospherics herum entwickelt und aufgebaut wird. einschließlich der integration von rhythmus und sogar gesang und der entwicklung einer klangästhetik, deren gesamteindruck dann auch jedesmal deutlich „elektronischer" ausgefallen ist, als bei den veröffentlichungen anderer (solo-) musiker mit der gitarre als hauptinstrument.

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jacob „the ominous“

Geschrieben von N am . Veröffentlicht in Tonkonserven

Jacob the ominous kleinwenige label stehen ganz eindeutig für einen sound aus den tiefsten schichten der düsternis, der dabei klischees clever umschifft und statt dessen versuchung und versprechen wispert. neben land of decay ist das sicherlich utech records, dessen gleichnamiger betreiber immer wieder mit sicherer hand schwarze perlen aus ebensolchen wassern fischt.

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greg haines „where we were“

Geschrieben von N am . Veröffentlicht in Tonkonserven

greg haines where we were kleingreg haines neues album „where we were" erzählt eine wahrhaft facettenreiche geschichte, verbindet musikalische geschichte(n) mit der gegenwart und ist trotzdem(?) wie aus einem guss.

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terminal sound system „a sun spinning backwards“

Geschrieben von N am . Veröffentlicht in Tonkonserven

terminal sound System A Sun spinning Backwards kleinterminal sound system aus australien, das projekt um skye klein, setzt mit „a sun spinning backwards" den weg konsequent fort, der z.b. mit „heavy weather" in 2011 das erste mal auf denovali materialisierte, in der tat aber schon eine ganze reihe von veröffentlichungen bis in das letzte jahrtausend hinein zurückreicht.

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aidan baker with plurals „glass crocodile medicine“

Geschrieben von N am . Veröffentlicht in Tonkonserven

Aidan Baker With The Plurals Glass Crocodile Medicine Kleinlatitudes hat diese 12" / cd serie im (paradoxerweise) personalisierten einheitscover mit mittlerweile aufwendigen cut-outs und hinterklebungen (vinyl) und tricky faltverschluss (cd). um dort zu veröffentlichen, muss im labeleigenen studio das material exklusiv aufgenommen werden und „taped as played" noch am selben tag fertig bearbeitet werden. ein etwas rauerer charme und direktheit stehen so im vordergrund und werden auch so auf die tonträger gepresst. in den meisten fällen darf ein künstler, egal in welcher konstellation, an dieser serie nur einmal teilnehmen, aidan baker ist es vergönnt, als einer der wenigen ausnahmen nach „sky burial" mit nadja zusammen mit the plurals eine weitere veröffentlichung einzuspielen.